von Verena / Thema: Erlebnis, Industriekultur / am 9. Mai 2019um11:39

Was Ihr in 48 Stunden mit der WelcomeCard Ruhr im Ruhrgebiet erleben könnt!

Ihr fragt Euch sicherlich: Was soll man denn in so kurzer Zeit erleben können? Das Gute am Ruhrgebiet – Hier liegt Großstadt an Großstadt und Sehenswürdigkeit an Sehenswürdigkeit. Ich war 48 Stunden mit der WelcomeCard Ruhr für Euch im Ruhrgebiet unterwegs und zeige Euch, wie viel die Region zu bieten hat! Mit der WelcomeCard Ruhr erhaltet Ihr kostenfreien Eintritt zu vielen Ausflugszielen oder zahlt nur den halben Preis. Um möglichst viel in kurzer Zeit zu schaffen, ist die freie Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr inbegriffen (aber dazu später mehr).

Start in den Tag in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Ich starte meinen Tag in Oberhausen. Genauer gesagt am Oberhausener Hauptbahnhof. Von hier aus fahre ich mit dem Bus in Richtung Schloss Oberhausen. Von der Haltestelle aus ist es noch ein kleiner Fußweg und dann kann der Tag auch schon beginnen. Die Ausstellung der LUDWIGGALERIE teilt sich in vier Themenbereiche auf. Die Sammlung Ludwig zeigt Euch Werke von der Antike bis hin zu aktuellen Kunstpositionen. Die populäre Galerie präsentiert Comics, Cartoon und Fotografie. In der Lichtbild Galerie findet Ihr Werke von international renommierten FotografInnen. Mein Favorit ist die Landmarkengalerie, die den Strukurwandel der Region zeigt.

Von hier entdecke ich schon mein nächstes Ziel

Von hier sehe ich schon mein nächstes Ziel © Thomas Wolf

Auch um das Schloss herum gibt es so einiges zu entdecken.  Hier findet Ihr zum Beispiel den Kaisergarten mit der kuriosen Brücke Slinky Springs to Fame oder sein kostenloses Tiergehege (mehr Tipps für kostenlose Erlebnisse findet Ihr hier). Da das Wetter zu einem kleinen Spaziergang einlädt, laufe ich am Rhein-Herne Kanal entlang zu meinem nächsten Ziel.

Weiter geht´s zum Gasometer Oberhausen

Nach einem entspannten Spaziergang komme ich am Gasometer Oberhausen an! Der 1927 errichtete ehemalige Gasspeicher wirkt mit seinen rund 117 Metern wirklich imposant. Schon vom Oberhausener Hauptbahnhof konnte ich ihn erblicken. Der große Innenraum bietet schon seit Jahren Platz für einzigartige Ausstellungen und Installationen! Highlight der aktuellen Ausstellung „Der Berg ruft“ ist die 17 Meter hohe und 30 Meter breite Matterhorn-Skulptur. Wenn Ihr mehr über die Ausstellung erfahren wollt, schaut doch mal bei Ronjas Blogartikel vorbei.

Da ich ein großer Fan von einem tollen Ausblick bin, darf natürlich auch die Aussichtsplattform des Gasometers nicht fehlen. Hier habt Ihr einen atemberaubenden Blick über weite Teile des Ruhrgebiets!

Von der Luft auf’s Wasser mit der Weißen Flotte Mülheim

Von hoch oben geht es jetzt auf’s Wasser! Nach einer etwas längeren Fahrt bin ich in Mülheim an der Ruhr angekommen und freue mich auf die Schifffahrt mit der Weißen Flotte Mülheim! Denn was gibt es Schöneres, als ganz entspannt dem vorbeiziehenden Wasser zu lauschen und die Natur zu genießen?

Das Bild zeigt die Weiße Flotte Mülheim an der Ruhr

Eine Ruhrfahrt, die ist lustig oder wie war das noch gleich? © Achim Meurer

Das Gute – Die Schifffahrt war nicht nur schön, ich bin sogar meinem nächsten Ziel etwas näher gekommen. Denn die Fahrt führt vom Wasserbahnhof Mülheim nach Essen-Kettwig.

Den Abend ausklingen lassen im GOP Varieté Theater Essen

Nach einem anstrengenden Tag sehne ich mich nach ein bisschen Unterhaltung und Entspannung. Deswegen geht es von Essen Kettwig weiter in die Essener Innenstadt. Dort wartet das GOP Variete Theater auf mich.

Nach einer eindrucksvollen Show, brauche ich zum Hotel zum Glück nur wenige Gehminuten.

Übernachtung im WELCOME HOTEL Essen

Die zentrale Lage des WELCOME HOTELs überzeugt mich sofort. Gerade, wenn man am nächsten Tag viel erkunden möchte, ist diese sehr viel wert! Das Zimmer ist schlicht, aber modern eingerichtet, sodass ich mich sofort wohlfühle.

Ein ereignisreicher erster Tag geht zu Ende und ich falle müde ins Bett.

Tag 2 startet auf Zollverein

Tag zwei mit der WelcomeCard Ruhr beginne ich auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Hier nehme ich an der Führung „Durch Koksofen und Meistergang“ teil, bei der man Wissenswertes zur Technik und Geschichte der Kokerei erfährt. Zudem erhaltet Ihr einen Einblick in die weitreichende Umgestaltung der ehemaligen Industrieanlage. Und die hat es wirklich in sich! Von Open-Air-Kino über das einzigartigste Schwimmbad der Region bis hin zu tollen Museen und vielen weiteren Aktivitäten ist hier einiges los.  Das Highlight der Führung ist für mich auch hier der beeindruckende Panorama-Blick auf das Gelände!

Ein weiteres Industriekultur-Highlight in Hattingen

Ein weiteres Highlight wartet in Hattingen auf mich! Kleiner Tipp: Plant für die Anreise mit dem ÖPNV ein bisschen mehr Zeit und Nerven ein! Aber dazu sei gesagt – der Weg lohnt sich. Angekommen an der Henrichshütte Hattingen sehe ich sofort den großen Hochofen, der nebenbei der älteste noch erhaltene in der Region ist! Wer den Artikel aufmerksam gelesen hat weiß – der tolle Ausblick lockt mich und so wage ich mich die ca. 55 Meter hinauf.

Das Bild zeigt die Henrichshütte Hattingen von oben

Ein toller Überblick über das ganze Gelände © Sebastian Cintio

Von hier oben kann ich mir direkt zu Beginn einen guten Überblick über das weitläufige Gelände machen. Mehr industriekulturelle Highlights findet Ihr übrigens auch in Tims Artikel.

Abschluss der Tour im Planetarium Bochum

Was ich neben einem tollen Ausblick noch liebe? Einen funkelnden Sternenhimmel! Durch das Licht der Städte und das nicht immer ganz so gute Wetter ist es aber leider manchmal schwierig einen zu sehen. Aus diesem Grund mache ich mich von Hattingen auf den Weg zum Planetarium Bochum! Von der Henrichshütte fahre ich eine halbe Stunde bis zum Schauspielhaus Bochum und dann noch eine kurze Strecke mit der Straßenbahn. Im Veranstaltungsraum angekommen wird es auch recht schnell dunkel und ein atemberaubender Sternenhimmel erscheint an der Kuppel des Raums. Weitere Eindrücke aus dem Planetarium findet Ihr in Lauras Artikel.

Das Bild zeigt das Planetarium Bochum

Und schon kann die Vorstellung beginnen… © Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Tipps für Eure Reise mit der WelcomeCard Ruhr

  1. Die WelcomeCard Ruhr ist in drei Gültigkeitsbereiche eingeteilt (West, Ost, Süd). Macht Euch also am besten vorher eine Liste, welche Ausflugsziele Ihr ansteuern möchtet und sucht Euch auf dieser Basis die passende Karte aus
  2. Die WelcomeCard Ruhr ist zudem in drei Gültigkeitszeiträume eingeteilt. Ihr könnt also zwischen 24 Stunden, 48 Stunden oder 72 Stunden wählen.
  3. Nutzt die Website, um Euren Besuch zu planen und checkt vorher, ob eine Anmeldung/Reservierung für die jeweiligen Attraktion und Ausflugsziele erforderlich ist.
  4. Nutzt den VRR-Fahrtenplaner, um Eure Strecken zu planen. Die Attraktionen sind bereits hinterlegt!

Das könnt Ihr sparen:

 

Alleine bei den Eintritten habe ich somit 25,50 € gespart, dazu kommen noch die Ersparnisse beim ÖPNV! Super, oder?

48 Stunden Ruhrgebiet mit der WelcomeCard Ruhr – Mein Fazit

Man merkt immer wieder – Das Ruhrgebiet hat wirklich einiges zu bieten! Da die Städte so nah beieinander liegen, ist es hier möglich, in kurzer Zeit eine Bandbreite an verschiedenen Ausflugszielen und Attraktionen zu besuchen. Mit der WelcomeCard Ruhr spart man hierbei noch richtig Geld! Also schnappt Euch Eure Familie oder Freunde und bereist mit Ihnen und der WelcomeCard Ruhr das Ruhrgebiet!

Allgemeine Informationen

WelcomeCard Ruhr

Info-Hotline: +49 1806 181620 (€ 0,20/pro Anruf aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise max. € 0,60/pro Anruf)

Website: welcomecard.ruhr

E-Mail: info@welcomecard.ruhr

 

 

 


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Verena Ein Artikel von

Ich heiße Verena und bin zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein geboren und aufgewachsen. Am Ruhrgebiet liebe ich genau diesen Mix aus Natur (Ja, das Ruhrgebiet kann auch grün sein!) und spannender Industriekultur. Zwei meiner Lieblingsorte sind aus diesem Grund das schon von weitem sichtbare rote Geleucht auf der Halde Rheinpreußen in Moers und der Landschaftspark Duisburg-Nord. Und obwohl ich hier seit über 20 Jahren lebe, gibt es für mich noch so Einiges zu entdecken und das am liebsten mit meinem Hund! Bei der RTG bin ich für das Online Marketing der RUHR.TOPCARD zuständig.

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