von Gastautor | 12. Juni 2019 | KATEGORIEN Event, Industriekultur | 0 Kommentare
Buntes Herten zur ExtraSchicht
Buntes Herten zur ExtraSchicht

Am 29. Juni 2019 taucht Ihr ein – nicht in die Erzählungen aus 1001 Nacht, sondern in die Nacht der 1000 Möglichkeiten! Ihr habt wieder eine ganze Nacht – von 18 bis 2 Uhr morgens – Zeit, das Ruhrgebiet mit 50 Spielorten in seiner ganzen Schönheit zu bestaunen. Ich habe mir das Programmheft schon angeschaut und sehr viele Orte gefunden, die ich spannend finde und mir gerne ansehen würde.  Aus eigener Erfahrung kann ich gleich schon mal sagen: Alle Orte während der ExtraSchicht zu sehen ist unmöglich. Um eure Nacht der Industriekultur unvergesslich zu machen, habe ich für euch sechs Tipps zusammengestellt mit denen ihr euer Erlebnis individuell planen könnt:

Tipp 1: Drei ExtraSchicht-Spielorte vorher wählen

Ich habe mir in den vergangenen Jahren für die ExtraSchicht im Vorhinein schon drei Spielorte online ausgesucht. Das würde ich Euch auch empfehlen. Drei Orte sind nicht zu viel und nicht zu wenig für einen Abend voller Highlights. So könnt Ihr die Besonderheiten jedes einzelnen Ortes in Ruhe genießen. Es kommt auch darauf an, ob ihr mit dem Auto fahrt – wenn ja, können die Spielorte auch ruhig weit auseinander liegen – oder ob Ihr auf die bereitgestellten Bus- und Bahnverbindungen zurückgreift: Dann empfehle ich Euch, drei Spielorte in einer oder in benachbarten Städten zu wählen.

Tipp 2: ExtraFahrt planen

Das ExtraSchicht-Ticket ist Eintritts- und Fahrkarte zugleich: Denn ihr könnt mit dem Ticket am Veranstaltungstag ganztägig bis zum nächsten Morgen 7 Uhr kostenfrei im VRR und im Tarifraum Ruhr-Lippe des WestfalenTarifs den ÖPNV (2. Klasse) nutzen. Und Dank des VRR-Fahrtenplaners habt ihr einen super Überblick über das Verkehrsnetz, denn dieser sucht euch eure beste Verbindung zwischen den Spielorten heraus. Somit könnt ihr ganz ohne Parkplatz-Stress von zu Hause zu euren Highlight-Spielorten fahren. Der Fahrtenplaner ist ab dem 24. Juni unter fahrtenplaner.vvr.de/extraschicht erreichbar.

Diejenigen unter Euch, die nach der ExtraSchicht noch eine weitere Schicht einlegen möchten, müssen sich keine Sorgen machen. Euer Ticket gilt noch bis um 7 Uhr am folgenden Tag (30. Juni). So kommt Ihr auch am frühen Morgen nach der ExtraSchicht noch bequem Heim. Eine Karte des Mobilitätsplans findet Ihr übrigens am Ende des Programmheftes (zum Ausreißen und Mitnehmen). Apropos Programmheft Solltet: Ihr das noch nicht haben, dann blättert euch online unter  www.extraschicht.de/service/downloads/programmheft/ durch die Spielorte.

Ob Landschaftspark oder Märchenwald - bei der ExtraSchicht steht Vielfalt auf dem Programm
Ob Landschaftspark oder Märchenwald – bei der ExtraSchicht steht Vielfalt auf dem Programm

Tipp 3: ExtraSchicht-Ticket im Vorverkauf besorgen

Früh kaufen lohnt sich! Bis einen Tag vor der ExtraSchicht, also bis zum 28. Juni 2019 bekommt ihr das ExtraSchicht-Tickets zum Vorverkaufspreis von 17 € für Erwachsene statt für 20 € an der Tageskasse. Für die Schüler, Studenten oder Auszubildenden unter uns kostet das Ticket sogar nur 14 €. Falls jemand von Euch auch die RUHR.TOPCARD besitzt: Vergesst nicht, diese beim Kauf vorzuzeigen. Mit ihr kostet das Ticket nur €8,50. Alle Vorverkaufsstellen findet ihr hier.

Tipp 4: Merkzettel erstellen

Damit Ihr nicht den Überblick über Eure Lieblingsorte verliert, legt Euch doch unter www.extraschicht.de ganz bequem einen Merkzettel an. So habt Ihr die Chance, alle wichtigen Informationen auf „dem Zettel zu haben“. Der Merkzettel enthält direkt alle wichtigen Infos zu dem jeweiligen Standort. Ihr habt einen super Überblick über den genauen Ort, mit welcher Linie Ihr am besten dort hingelangt und welche Programmhighlights Euch vor Ort erwarten.

Tipp 5: Nach dem Wetter schauen und planen

Ich wünsche uns allen für diesen außergewöhnlichen Abend nur das schönste Wetter. Es kann aber natürlich auch sein, dass die Sonne am Tag der ExtraSchicht eine kleine Pause einlegt. Schaut am besten ein paar Stunden bevor es losgeht noch einmal nach, ob ihr einen Schirm oder eine Regenjacke benötigt. Und auch wenn am Abend das ein oder andere Tröpfchen vom Himmel fällt, die ExtraSchicht-Spielorte sind vorbereitet, sodass ihr die Nacht bei jeder Wetterlage genießen könnt.

Tipp 6: Genießen, Spaß haben und Mitmachen

Das Allerwichtigste ist aber an dem Abend, dass Ihr die ExtraSchicht in vollen Zügen genießt. Denn in der Nacht der Industriekultur gibt es so viel zu erleben und zu entdecken. Einzigartiges Programm vor toller Kulisse wird Euch zum Staunen bringen. Und nicht vergessen: Wenn ihr Spaß am Fotos machen habt dann knipst, was das Zeug hält!  Unter dem Hashtag #ExtraSchicht kann jeder von Euch seine besten Fotos der Nacht der Industriekultur hochladen, egal ob über Facebook, Instagram oder Twitter. Eure besten Aufnahmen könnt ihr dann ab dem 29. Juni auch beim Fotowettbewerb auf der ExtraSchicht-Website hochladen.

Wenn ihr noch ein paar Tipps und Anregungen braucht, habe ich hier meine Spielort-Empfehlung für euch zusammengestellt, mit wunderbaren Spielorten, die ich mir in den vergangenen Jahren schon angeschaut habe und die Euch als Inspiration für Eure eigene Planung dienen soll:

#1 Thyssen Krupp in Duisburg

Das Bild zeigt eine Luftaufnahme des Thyssen Krupp Werks in Duisburg
Das Thyssen Krupp Werk in Duisburg sieht auch aus der Luft beeindruckend aus. ©Thyssenkrupp

Pünktlich zu Beginn der Extraschicht, um 18 Uhr, war ich mit meiner besten Freundin vor dem Tor des Stahlwerks von Thyssen Krupp in Duisburg. Ich empfehle Euch, diesen Standort entweder als ersten oder als allerletzten Punkt Eurer Liste anzusteuern.

Das Highlight ist hier die exklusive Fahrt über das Thyssen Krupp Werksgelände, welches fast fünfmal so groß ist wie Monaco. Während des normalen Betriebs habt Ihr nicht die Chance, Euch das abgeschlossene Gelände anzusehen und eine Vorstellung von den unglaublichen Ausmaßen dieses Produktionsstandortes mit rund 12.000 Mitarbeitern zu bekommen. Diese Gelegenheit gibt es nur bei der ExtraSchicht!

Glaubt mir es lohnt sich, auch wenn Ihr dafür ungefähr eine halbe Stunde warten müsst, bis Ihr mit einem Bus über das Werksgelände gefahren werdet und interessante Fakten über den Standort und die Produktionsprozesse präsentiert bekommt. Mich haben die Dimensionen, in denen hier Stahl produziert wird, absolut fasziniert. In diesem Jahr wird es zusätzlich auch Extratouren für Rollstuhlfahrer geben.

#2 Landschaftspark Duisburg – Nord

Das Bild zeigt den beleuchteten Landschaftspark Duisburg-Nord
Der Landschaftspark ist auch für Fotografen ein echtes Highlight! ©Thomas Berns

Nach dem Besuch von Thyssen Krupp sind wir von dort aus mit dem Auto zum Landschaftspark Duisburg-Nord gefahren. Hier haben wir erst einmal unseren Hunger gestillt. Auf dem Gelände gibt es viele verschiedene Stände, die für wirklich jeden Geschmack etwas Leckeres zu Essen anbieten.

In diesem Jahr gibt es noch etwas Neues, was ich mir wahrscheinlich auch anschauen werde: Alle Anlagen, sowohl der Hochseilparcours, der Klettergarten, als auch das Tauchgasometer öffnen für Besucher ihre Türen und ermöglichen Euch coole Einblicke. Auch der historische Hintergrund dieses Standortes ist wirklich interessant. Wenn Ihr mehr darüber wissen wollt, was hier früher passiert ist und wie der Landschaftspark zu einem solchen wurde, dann empfehle ich Euch die Hochofenführungen. Dort erklärt Euch die IG-Nordpark, wie hier früher malocht wurde.

#3 Duisburger Innenhafen

Das Bild zeigt den Innenhafen Duisburg in der Abenddämmerung
Der Innenhafen hat eine tolle Atmosphäre. ©Krischerfotografie

Um kurz vor Zwölf sind wir, pünktlich zum Feuerwerk, mit dem Auto noch in den Duisburger Innenhafen gefahren. Auch in diesem Jahr gibt es dort um 00:15 ein musikalisch untermaltes Höhenfeuerwerk, welches das Fotografenherz höher schlagen lässt.

Ab 18 Uhr gibt es hier auch Fahrten durch den Binnenhafen, die Euch die Geschichte des Hafens als „Brotkorb des Ruhrgebiets“ erzählt und für Architektur – Interessierte gibt es alle 30 Minuten spezielle Architekturführungen mit Details zu den imposanten Speichergebäuden. Meine beste Freundin und ich haben dort den Rest des Abends zur Jazzmusik getanzt und die Nacht der Industriekultur entspannt ausklingen lassen.

#4 Exkursion mit dem Auto: Stiftsquelle

Das Bild zeigt die Stiftsquelle in Dorsten
In der Stiftsquelle in Dorsten könnt Ihr interessante Einblicke in die Produktion unseres heimischen Mineralwassers gewinnen. ©Norbert Zingel

Hier noch ein weiterer Tipp: Die Stiftsquelle ist ein relativ neuer Spielort, den ich im letzten Jahr gemeinsam mit Freunden besucht habe. Wenn Ihr auch wissen wollt, woher das Mineralwasser jetzt genau kommt und wie daraus die verschiedensten Sorten gewonnen werden, dann ist eine Führung durch die Abfüllanlage genau das Richtig.

Hier empfehle ich Euch, wie bei Thyssen Krupp auch, entweder sehr früh oder sehr spät am Abend an so einer Führung teilzunehmen weil die Nachfrage im vergangenen Jahr wirklich hoch war. Wir waren letztes Jahr erst kurz nach Mitternacht dort und haben ungefähr eine halbe Stunde gewartet. Neben den Führungen durch die Produktion gibt es in diesem Jahr von 18 bis 22 Uhr auch Eisenbahnfahrten über das Werksgelände.

Und nun wünsche ich uns allen von ganzem Herzen einen wunderschönen, bunten, lauten und unglaublichen Abend voller industriekultureller Highlights in der Nacht der 1000 Möglichkeiten!

Gastautorin: Ein Artikel von Alina Gladen, die von Mai bis Juli 2019 das Team Industriekultur der Ruhr Tourismus als Praktikantin unterstützt hat. 

Extraschicht - die Nacht der Industriekultur

am 29.6.2019 von 18 bis 2 Uhr morgens
im gesamten Ruhrgebiet
Alle Infos unter:
www.extraschicht.de
www.facebook.com/extraschicht

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