von Ronja | 3. Januar 2019 | KATEGORIEN Erlebnis, Industriekultur | 0 Kommentare

Das neue Jahr steht auf der Matte, Zeit für eine frisch gefüllte Bucket-List mit jeder Menge Erlebnisse, Entdeckungen, Möglichkeiten und Plänen. Ich habe Euch für 2019 einige Tipps zusammengestellt, mit denen es im Ruhrgebiet nicht langweilig wird!

Tipp 1 für Actionsuchende – Hochseilklettern im Landschaftspark Duisburg-Nord

Eines meiner Highlights in 2018 und ein Tipp für alle Wagemutigen, Schwindelfreien und Aussichtsfans ist der Hochseilparcours im Landschaftspark Duisburg-Nord. Ich habe den Parcours im Sommer gemacht. Da ein Teil im Freien ist, macht ein Besuch bei gutem Wetter am meisten Sinn. Gestartet sind wir mit einer Einleitung in der Gießhalle. Bereits da ging es einige Meter in die Höhe und über verschiedenste Hindernisse, von der Reifenwand, über Hangelseile bis zur Tonnenpyramide. Auch wenn ich gar keine Höhenangst habe, hat es hier doch ein, zwei Mal im Magen gekribbelt! Danach ging es raus zum Hochofen. Neben Kletterabschnitten gibt es hier auch Seilrutschen, die zwischen den verschiedenen Teilen des Hochofens gespannt sind. Bis zu 50 Meter hoch hinaus seid Ihr unterwegs, aber Ihr habt auch vorher schon einen absolut genialen Ausblick. Zusammengefasst: Toller Ausblick + jede Menge Adrenalin + herausfordernde Kletter- und Rutschabschnitte = ein absolutes Actionmuss und ein totales Highlight für mich! Wir hatten übrigens eine super sachkundige und entspannte Anleitung durch den Parcours. So kamen auch die Teilnehmer, die etwas mehr Respekt vor der Höhe hatten, gut zurecht.

Tipp 2 für Genießer – Das Creativ.Quartier Fürst Leopold in Dorsten

Auf den industriekulturellen Standorten im Ruhrgebiet gibt es zahlreiche Restaurants und Cafés, die Euch mit unterschiedlichen kulinarischen Richtungen eine große Vielfalt bieten. Einer meine absoluten Lieblingsplätze ist das Creativ.Quartier Fürst Leopold in Dorsten. Dort findet Ihr gleich mehrere Restaurants. Im ehemaligen Verwaltungsgebäude der stillgelegten Zeche hat die „Factory“ ihr Türen geöffnet. Das Restaurant bietet von Mittwoch bis Sonntag ein amerikanisch-mexikanisches Buffet sowie an Sonn- und Feiertagen ein Brunch-Buffet an. Im „Mezzomar“ bekommt Ihr klassische italienische Küche. Vegan und vegetarisch und das alles saisonal wird im „Cookie’s Veggies“ gekocht. Am Wochenende könnt Ihr dort auch frühstücken. Wenn Ihr im „Cookie’s Veggies“ esst, tut Ihr außerdem etwas Gutes. Der Erlös aus dem Restaurant fließt zu 100% an die Iris-Kocwara-Stiftung, die verschiedene Projekte, wie etwa das Entstehen eines Generationenhofes für Mensch und Tier, jung und alt unterstützt. Wer die spanische Küche liebt, ist im „Dali“ gut aufgehoben, einer Tapas-Bar mit vielen mediterranen Leckereien. Was ich am Creativ.Quartier aber absolut am besten finde, neben der Vielfalt, ist der Innenhof. Unter hohen Bäumen könnt Ihr hier im Sommer wunderbar draußen sitzen, total entspannt, nicht direkt an der Straße und in einem Mix aus Sonne und Schatten. Echt klasse!

Das Bild zeigt den Innenhof sowie das Restaurant Factory auf der Zeche Leopold.
Unter hohen Bäumen lässt es sich im Sommer gut aushalten – auch abends ist es hier schön.

Tipp 3 für Nachtschwärmer – ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur

Welches ist eines der absoluten Top-Events im Ruhrgebiet? Natürlich die ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur. Immer am letzten Samstag im Juni, findet sie 2019 am 29. Juni statt. Ende Februar startet der Vorverkauf. Eine Nacht lang geht es auf circa 50 Industriekultur-Standorten in 22 Ruhrgebiets-Städten rund. Dann erfüllen über 2.000 Künstler und inzwischen über 200.000 Besucher die industriekulturellen Standorte mit buntem Leben. Konzerte, Straßenkünstler, Poetry-Slams, Ausstellungen, Zirkus, Sonderführungen und besondere Blicke hinter die Kulissen, Theater, tolle Beleuchtungen und Höhenfeuerwerke lassen die Industriekultur erstrahlen. Dabei sind auch Standorte, an denen das restliche Jahr nur manchmal etwas los ist, also eine gute Gelegenheit Neues zu entdecken. Was mich immer wieder begeistert, ist mit wie viel Kreativität, Einfallsreichtum und Mühe sich die Akteure ein tolles und vielfältiges Programm für ihren Standort einfallen lassen. Da steckt viel Industriekultur-Liebe drin! Im Ticket ist übrigens auch die freie Fahrt mit dem ÖPNV sowie mit extra eingerichteten Shuttle-Bussen drin. Noch mehr Tipps findet Ihr in Katharinas Artikel zur ExtraSchicht 2017.

Tipp 4 für Gipfelstürmer – Halden im Ruhrgebiet

Wir lieben unsere Halden hier im Ruhrgebiet! In 2018 habe ich mich in die Aussicht einer Halde verliebt, auf der ich zum ersten Mal war – die Halde Rheinpreußen in Moers. Der Anstieg dauert gar nicht so lange, denn die Halde ist circa 77 Meter höher als das Umland und belegt damit Platz 7 der höchsten Halden im Ruhrgebiet. Der Ausblick ist trotzdem einfach klasse! Ihr schaut auf Duisburg und die Rheinschleife, auf die Kokerei Schwelgern, einen See und ganz viel Grün. Auf der Halde Rheinpreußen findet Ihr die größte Grubenlampe der Welt in knalligem Rot. Der Aussichtsturm, der Euch einen noch weiteren Blick ermöglicht, ist einer echten Grubenlampe nachvollzogen und besonders im Dunkeln ein toller Hingucker!
Ebenfalls empfehlen kann ich Euch eine Segway-Tour auf der Halde Hoheward in Herten. Diese habe ich ebenfalls letzten Sommer mitgemacht, es war meine erste Segway-Tour. Auch wenn man ziemlich witzig darauf und das Ganze easy aussieht, so waren die ersten Minuten doch sehr ungewohnt. Los ging es mit einer Einweisung und einer ersten Fahrprobe auf der Zeche Ewald. Danach sind wir in einer kleinen Gruppe die Serpentinen zur Halde hochgefahren (das hoch und runter war gar nicht so einfach) und haben den Geschichten unseres Guides an verschiedenen Aussichtspunkten gelauscht. Wirklich sehr spannend. Oben auf der Halde kann man dann auch mal ein bisschen Gas geben und dazu den Blick über das Ruhrgebiet genießen. Die Halde Hoheward ist nämlich 152 Meter hoch und damit eine der höchsten. Wer es übrigens sportlicher will, der kann auf der Halde Hoheward und auf der Nachbarhalde Hoppenbruch Mountainbike fahren.

Tipp 5 für Längerbleibende – Heiner´s Parkhotel im Nordsternpark Gelsenkirchen

Ein kleiner Übernachtungstipp noch von uns: Das Heiner‘s Parkhotel im Nordsternpark in Gelsenkirchen. Das Hotel verfügt über schöne, moderne Zimmer, einen Wellness-Bereich und bietet verschiedene Arrangements an. Dazu gehören außerdem ein Restaurant und ein Biergarten. Das Heiner’s Restaurant befindet sich im Magazin der ehemaligen Zeche Nordstern und umfasst das stylische Heiner’s Magazin mit Bar, eine Lounge sowie einen lichtdurchfluteten Wintergarten. Angeboten wird moderne Küche, aber durchaus mit bodenständigen Gerichten. Im Biergarten gibt es verschiedene kalte und warme Snacks. Von dort aus könnt Ihr direkt in den Nordsternpark starten, wo Ihr Kinderspielplätze, Kletterfelsen, Radwege, Laufstrecken, den Ziegenmichelhof, einen Bootsanleger sowie das Amphitheater mit regelmäßigen Veranstaltungen findet. Einen tollen Blick habt Ihr vom Nordsternturm aus, in dem Ihr außerdem eine Ausstellung findet.

Meine ganz persönliche Bucket-List für 2019 im Ruhrgebiet

Viele Sachen im Ruhrgebiet habe ich selbst noch nicht erkunden können und so stehen sie noch auf meiner Lister der Dinge, die ich 2019 unbedingt sehen und erleben will. Unter anderem wären da:

Das Bild zeigt den Innenraum des Restaurants CASINO.
Im CASINO auf Zollverein gibt es leckere Brunchbuffets, moderne und traditionelle Gerichte, raffinierte Menüs und und und… © Jochen Tack
  • Ein leckeres Essen im Restaurant CASINO auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen. Alle die bisher dort waren, haben vom tollen Ambiente und dem leckeren Essen geschwärmt, so auch z.B. Katharina vom Blog „sonahundsofern“
  • Ein Besuch im Internationalen Lichtkunstzentrum in Unna. Normalerweise bin ich eher selten in Museen unterwegs, aber dieses interessiert mich schon eine ganze Weile. In den Gärkellern der ehemaligen Lindenbrauerei werden faszinierende Lichtinstallationen bekannter Künstler gezeigt.
  • Das Streetfood-Festival im Landschaftspark Duisburg-Nord – jede Menge leckeres Essen und gute Musik an einem meiner Lieblingsorte, da muss ich hin!
  • URBANATIX in der Jahrhunderthalle in Bochum. Die Show mit urbanem Flair ist eine Mischung aus Videoperformance, Tanz, Parkour, Freerunning, Biken und jeder Menge Bewegungsaction. Mit dabei sind junge Talente aus der Region und internationale Artisten.

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Ich wünsche Euch ein spannendes und erlebnisreiches Jahr 2019! Habt Ihr noch Tipps für uns, was ich im Ruhrgebiet nicht verpassen darf? Dann lasst mir hier einen Kommentar da, ich freue mich drauf!

Tipps für 2019 im Ruhrgebiet

Hochseilparcours im Landschaftspark Duisburg-Nord
power-ruhrgebiet GmbH
Emscherstraße 71
47137 Duisburg
Telefon: +49 (0) 203 986 80 91
E-Mail: info@power-ruhrgebiet.de
Internet: www.power-ruhrgebiet.de

Das Klettern ist nur nach Anmeldung möglich. Ab zehn Personen können Gruppenbuchungen vorgenommen werden.
Alle Infos, Preise und Termine unter www.lanschaftspark.de


Creativ.Quartier Fürst Leopold
Auf dem ehemaligen Gelände der „Zeche Fürst Leopold“
Halterner Straße 105
46284 Dorsten
Website: www.creativquartier-fuerst-leopold.de


ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur
29. Juni 2019
Website: www.extraschicht.de


Segway fahren auf der Halde Hoheward
Besucherzentrum Hoheward
Werner-Heisenberg-Straße 14
45699 Herten
Telefon: +49 2366 18 11 60
Website: hoheward.rvr.ruhr

Heiner´s Parkhotel
Am Bugapark 1d
45899 Gelsenkirchen
Telefon: +49 209 1772222
E-Mail: info@heiners.info
Website: www.heiners.info

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