von Christoph Lottritz | 19. November 2020 | KATEGORIEN Erlebnis, Industriekultur | 6 Kommentare

Wann seid Ihr eigentlich zum letzten Mal an Eure Grenzen gegangen? Und das mit dem „Gehen“ meine ich durchaus wörtlich. Meine Grenze war morgens um halb vier erreicht: nach 60 absolvierten Kilometern, am Fuß der Halde Hoppenbruch, müde, kaputt und mit den Höhenmetern von 8 Halden in den Beinen! Da stellt sich natürlich die Frage, was macht der Kerl mitten in der Nacht an der Halde Hoppenbruch? Und was hat es mit den 60 Kilometern und 8 Halden auf sich? Ich verrate es Euch!

Das Bild zeigt den Blick auf den Naturpark Hohe Mark
100 Kilometer in 24 Stunden? Challenge accepted!

Wie ich zum Wandern kam

Fangen wir mal ganz von vorne an. Als ich ein kleiner Junge war… (keine Sorge, hier folgt nicht meine komplette Lebensgeschichte) Also: Schon als Kinder wurden meine Geschwister und ich von meinen Eltern aufs Wandern konditioniert. Jahrein und jahraus haben wir Kilometer um Kilometer vornehmlich im Naturpark Diemelsee, im wunderschönen Sauerland abgespult. Jetzt könnte man meinen, dass einem das Wandern dann irgendwann zum Halse heraushängt, aber stattdessen nahm in der Jugend die Intensität durch die Teilnahme an etlichen Sommerfreizeiten und den damit verbundenen Mehrtagestouren noch deutlich zu. Bis heute hat sich diese Leidenschaft erhalten und sowohl mit der Familie als auch mit meinen Kumpels werden regelmäßig die Wanderschuhe geschnürt. Nicht nur die Alpen und viele deutsche Mittelgebirge, sondern auch Kroatien, Korsika, Schottland, Finnland sowie die Azoren und Amerika (um nur eine Auswahl zu nennen) haben wir schon zu Fuß erkundet. Wenn man den aktuellen und fast allgegenwärtigen Wanderhype betrachtet, könnte man fast meinen, wir wären Trendsetter. 😉

24-Stunden-Wanderungen

Ein recht neuer Trend zeigt sich dabei in professionell organisierten 24-Stunden Wanderungen. Ob es die großen Veranstalter von „Mammutmarsch“ und „Megamarsch“ oder aber die Organisatoren vieler kleinerer Wander-Events sind, sie alle locken mit der Herausforderung einer 100 Kilometer-Wanderung innerhalb von 24 Stunden. Auch im Ruhrgebiet oder im direkten Umland haben sich diese Veranstaltungen inzwischen etabliert. Und so war es nicht verwunderlich, dass in meinem wanderbegeisterten Freundeskreis, der zudem gerne auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist, schon länger die Stimmen laut wurden, die da riefen „Ich will auch!“ Gesagt, getan: Die Teilnahme am Megamarsch Ruhrgebiet im Juli 2020 sollte unsere Premiere werden! Und dann: Corona! „Ach was soll’s, dann greifen wir eben im nächsten Jahr an.“ So oder ähnlich haben alle Jungs aus meiner Clique gedacht. Bis, ja bis eine der wanderbegeisterten Damen in unserem Umfeld klargestellt hat, dass wir für eine 100 Kilometer-Wanderung vor unserer Haustür doch wohl keinen professionellen Veranstalter brauchen. „Das basteln wir uns selbst!“ Bumm, Recht hat sie! Und zack, schon war ich „verhaftet“, um bei der Vorbereitung unseres ganz persönlichen „Megamarsches“ zu helfen.

Die Vorbereitung

Schnell waren wir uns einig, dass wir den Zieleinlauf der 100-Kilometer-Tour bei uns vor der Haustür im schönen Gelsenkirchener Süden erleben wollen. Welche (Kombination) der Wanderwege hier in der Region käme denn da überhaupt in Betracht? Die Georoute Ruhr, der Ruhrhöhenweg, der Pilgerweg im Bistum Essen oder vielleicht der Baldeneysteig? Oder ist der noch  nicht offiziell eröffnete, aber zukünftige Premiumweg Hohe-Mark-Steig eine Alternative? Da ist auf jeden Fall einiges Spannendes dabei, aber so ganz passte leider keiner dieser Wege auf unsere Wunsch-Kombination aus „Ziel = Gelsenkirchen Ückendorf“ und „Entfernung = 100 Kilometer“. Und daher galt schon zum zweiten Mal: „Das basteln wir uns selbst!“

Das Bild zeigt die Bramme auf der Schurenbachhalde
Ein wichtiger Bestandteil unseres Megamarschs: Die Halden im Ruhrgebiet (hier die Schurenbachhalde in Essen)

Frage in die Runde: Was macht Wandern im Ruhrgebiet sexy? Richtig, die Halden! Also schnell mal die großen Halden des zentralen Ruhrgebiets (als da wären die Schurenbachhalde, die Halde Beckstraße mit dem Tetraeder, die Halde Haniel, die Halde Rungenberg, die Zwillingshalden Hoheward und Hoppenbruch sowie der Tippelsberg) in einen Routenplaner eingegeben und siehe da: Das geht ganz automatisch in Richtung  der gewünschten 100 Kilometer. Dann schauen wir doch mal, welche Halden noch alle am Wegesrand liegen? Wie wäre es mit den Halden Zollverein 4/11, Eickwinkel, Rheinbaben, Lothringen und den Braucker Alpen? Passt perfekt! Jetzt noch schauen, dass man möglichst abseits von Straßen und bestenfalls einigermaßen „naturnah“ durchs Revier kommt, und schon steht die Tour. Naja, ganz so schnell ging es dann doch nicht. Der ein oder andere Abend und auch vereinzelte Vor-Ort-Termine an den Halden sind schlussendlich doch zusammengekommen, bis wir unseren finalen Track fertiggestellt hatten:

Hinweis: Die Kilometer-Angaben im Track weichen geringfügig von den Entfernungsangaben im Blogartikel ab. Das liegt daran, dass der Track als Rundtour mit Start und Ziel auf der Halde Rheinelbe angelegt ist, wir aber tatsächlich an anderer Stelle in Gelsenkirchen-Ückendorf gestartet sind.

Von Vorteil war es, dass wir hier im radrevier.ruhr ein tolles Radwegenetz haben, welches sich oftmals auch zum Wandern eignet. Das hat uns die Streckenfindung sehr erleichtert. Und während der Vorbereitung war es außerdem toll zu entdecken, welche ungeahnte Vielzahl an Parks, Waldgebieten und sonstigen Grünzügen sich – und das auch noch untereinander verbunden – durch die Region ziehen.

Megamarsch – Die optimale Planung

Nachdem die Route einmal „glattgezogen“ war, mussten wir uns nur noch auf eine Startzeit einigen. Da schieden sich dann allerdings erst einmal die Geister. Was lässt sich am besten mit den üblichen Wochenendpflichten vereinbaren? Wann bleibt am Wanderwochenende noch Zeit für die Familie? Welche Uhrzeit passt am besten zu den Aspekten ‚Kondition‘ und ‚Motivation‘? Wenn man zum Beispiel am Ende einer 24-Stunden-Wanderung in die Nacht läuft, macht das Sinn? Wenn man allerdings erst abends startet, hat man eben auch schon einen langen Tag in den Knochen. Ausschlaggebend  für den Start am Mittag war schließlich der Wunsch aller Mitwanderer sowohl den Sonnenuntergang als auch den Sonnenaufgang oben auf einer Halde zu erleben; vorausgesetzt das Wetter spielt mit und die Marschtabelle passt (unsere Zielsetzung war es, mit 4 km/h inkl. Pausen unterwegs zu sein).

Die letzte Frage war die Verpflegungsfrage. Wobei es nicht um die Ernährung an sich ging. Bei allem sportlichen Ehrgeiz, sollte der Spaß nicht zu kurz kommen. Und da waren wir uns einig, dass eine Frikadelle oder eine Landjäger nun einmal besser zu uns passt als ein Proteinriegel und teure isotonische Drinks. Zudem wollten wir unterwegs auch lokale Getränkespezialitäten genießen. Nein, die Frage war eher, wie wir zwischendurch an Nahrung in fester und flüssiger Form kommen, ohne dass wir zu viel Gewicht im Rucksack mitschleppen müssen? Die Lösung bestand darin, dass wir vorab an den Streckenkilometern 45, 60, 70 und 80 jeweils ein Auto geparkt haben. So hatten wir nicht nur praktische Verpflegungsstationen eingerichtet, sondern auch mehrere Ausstiegs-Möglichkeiten geschaffen. Denn auch das war uns von vorneherein klar: Am Ende werden wir nicht alle „Finisher“ sein. Für uns galt in erster Linie das olympische Motto „Dabei sein ist alles“.

KM 0 – Gelsenkirchen-Ückendorf – SA, 12:40 Uhr

Und so machten sich an einem Spätsommer-Wochenende 12 „Bekloppte“ (wenn man der Meinung zahlreicher Freunde und Kollegen trauen darf) im Alter zwischen 35 und 51 Jahren bei herrlichem Wetter und gut gelaunt auf den Weg, um ihre Heimat auf eine neue Art und Weise kennenzulernen. Wir waren mit 11 „Herren“ und der besagten, wanderbegeisterten „Dame“ unterwegs. (Sie wird es mir nachsehen, dass ich im weiteren Verlauf dieses Blogartikels die männliche Form für meine Mitwanderer verwende.)

Das Bild zeigt die Gruppe vom Megamarsch
Gute Laune am Start!

Über die Trasse der Kray-Wanner-Bahn und eine Zubringertrasse über das Gelände der früheren Zeche Alma mit der ehemaligen Autospeedway-Strecke ging es schnell in die Gelsenkirchener Innenstadt. Am Hauptbahnhof vorbei, wo wir etliche neugierige Blicke ernteten (hier ist man halt eher den Anblick einer Horde Fußball-Fans gewohnt als den einer 12-köpfigen Wandergruppe), ging es durch den Stadtgarten weiter nach Westen in Richtung Revierpark Nienhausen. Und so hatten wir, obwohl uns die Wanderung durch 10 Städte führen würde, direkt zu Beginn der Tour das einzige Stadtzentrum, welches wir auf den 100 Kilometern durchqueren mussten, bereits hinter uns gelassen. Die Stimmung war entspannt und so wurde für jeden absolvierten Kilometer ein Foto in der Megamarsch-WhatsApp-Gruppe gepostet, um unser Vorankommen zu dokumentieren. Diese Motivation sollte – ohne dass ich zu sehr vorgreife – im Laufe der Wanderung noch deutlich nachlassen. Kurz vor dem Revierpark führte uns ein Schlenker nach Norden und wir bestiegen die erste von dreizehn zu bewältigenden Halden: Die Halde Zollverein 4/11. Diese liegt versteckt zwischen der Trabrennbahn Gelsenkirchen, dem Schwarzbach und der A 42.

KM 7,9 – Halde 1 „Zollverein 4/11“ – SA, 14:10 Uhr

Die Halde war den wenigsten von uns ein Begriff. Wobei ich im Laufe der Tour noch mehrfach erstaunt sein sollte, dass einige meiner Mitwanderer vor dieser Tour noch nie auf den bekanntesten Halden des Ruhrgebiets waren; so z.B. auf den Halden Haniel und Hoheward. Was war ich froh, dass wir diese „Wissenslücken“ in den kommenden Stunden schließen konnten.

Das Bild zeigt den Blick auf das UNESCO-Welterbe Zollverein
Blick auf Zollverein

Die Halde Zollverein 4/11 ist gar nicht mal so klein, herrlich grün und bietet einen schönen Blick gen Südwesten auf das Gelände des Welterbe Zollvereins und die Essener City. Ein schöner Ort, um gemeinsam ein Fläschchen Moselwein von unserer Vorjahres-Wanderung auf dem Moselsteig zu genießen. Durch eine kleine Wohnsiedlung neben der Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen und unter der A 42 hindurch erreichten wir recht zügig die zweite Halde.

KM 11,1 – Halde 2 „Eickwinkel“ – SA, 14:50 Uhr

Die Halde Eickwinkel liegt am Rande des Nordsternparks auf der Stadtgrenze von Gelsenkirchen und Essen und gehört – ebenso wie die Halde Zollverein 4/11 auch – zu den weniger bekannten Halden. Vielleicht ändert sich das ab dem kommenden Jahr, zumindest bei der Mountainbike-affinen Bevölkerung, denn der Regionalverband Ruhr richtet auf der Halde Eickwinkel im Verbund mit der Schurenbachhalde einen MTB-Trail ein, der im Frühjahr 2021 eröffnet werden soll. Die Halde Eickwinkel ist ganz entspannt zu erklimmen und bietet ebenfalls einen schönen Ausblick; in diesem Fall in nördlicher Richtung. Da die Halde Eickwinkel – wie beschrieben – einen Halden-Doppelpack mit der Schurenbachhalde bildet, standen wir schon wenigen Minuten später, nachdem wir die beliebte Fahrradtrasse zwischen der Zeche Zollverein und dem Nordsternpark gekreuzt hatten, am Fuße der Treppe hoch zur Schurenbachhalde.

KM 12,4 – Halde 3 „Schurenbach“ – SA, 15:10 Uhr

Ich liebe die „Mondlandschaft“ oben auf der Schurenbachhalde. Sie hat für mich ein ganz besonderes Flair. Rau und offen! So wie das Ruhrgebiet eben! Im Kontrast zum blauen Himmel bildet sie zusammen mit der Bramme ein überragendes Fotomotiv.

Das Bild zeigt die Schurenbachhalde
Mondlandschaft oder Schurenbachhalde?

Wir nutzten die Gipfelpause um den Blick schweifen zu lassen. Uns lagen die nächsten 45 km unserer Tour zu Füßen. Wir konnten im Westen den Tetraeder sehen (dort werden wir in etwa anderthalb Stunden sein), dahinter die Halde Haniel (in 4-5 Stunden?). Neben der imposanten, an einen Vulkankegel erinnernden Mottbruchhalde in Gladbeck erahnten wir die Halde 22 (in 8-9 Stunden?). Im Norden sahen wir die Silhouette der Rungenberghalde (in 10-11 Stunden?) und am Horizont erkannte man die markanten Bögen des Horizont-Observatoriums auf der Halde Hoheward (in 12-13 Stunden?).

Das Bild zeigt die Aussicht von der Schurenbachhalde
Ausblick auf die noch zu bewältigenden Halden

Herausforderungen meistern – oder umgehen

Vielleicht merkte der ein oder andere von uns erst jetzt, was wir uns da vorgenommen hatten. Glücklicherweise schien aber niemand entmutigt. Und weil auf der Schurenbachhalde ein überaus frischer Wind wehte, machten wir uns wieder auf den Weg. Durch den Essener Norden näherten wir uns der Stadtgrenze von Bottrop. Wir liefen durch die Siedlung Matthias Stinnes und wurden kurz bevor wir das Restaurant von Ente Lippens („Mitten im Pott“) erreichten, vor eine unerwartete Herausforderung gestellt. Eine laut Tourenplaner große Wiesenfläche entpuppte sich als Wildnis mit mannshohem Gestrüpp. Kaum waren die ersten Wanderer zwischen Brennnesseln und Brombeeren eingetaucht, erhielten wir von einer Gassi-gehenden Dame den freundlichen Hinweis: „Wo wollnse denn hin? Da kommse nich durch.“ Am anderen Ende der Wildnis sollte ein Bauzaun warten. Alles Rufen half nix. Unsere Vorhut blieb verschwunden. Guter Rat war teuer. Sollten wir hinterher marschieren und Gefahr laufen, zusätzliche Kilometer absolvieren zu müssen? Oder einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und außen rum? Wir entschieden uns für die sichere, wenn auch etwas längere Variante. Aber: Alles richtig gemacht. Wir hätten nämlich – wie wir später von unseren verschollenen Mitwanderern erfuhren – sogar 2 Bauzäune überwinden müssen.

Das Bild zeigt einen Bauzaun
Hindernisse auf dem Weg

An der B 224 trafen wir wieder aufeinander und liefen gemeinsam durch eine der schönsten Bergarbeitersiedlungen des Ruhrgebiets, die Welheimer Mark. Noch hatten wir Energie und sausten mit der Seilbahn über einen Spielplatz am Wegesrand. Kurz darauf erhob sich linker Hand die Halde Prosperstraße, auf der das Alpincenter Bottrop gelegen ist. Eigentlich hätten wir auch diese Halde gerne in unsere Wanderung eingebaut, allerdings waren wir nicht sicher, ob es von der Nordseite möglich ist, die Halde zu besteigen. Da gleichzeitig die Variante über die Fahrstraße des Alpincenters zu laufen, unsere Tour auf deutlich über 100 km aufgebläht hätte, schauten wir uns diese Halde nur von unten an. Wenige Augenblicke später erreichten wir die Halde Beckstraße. Auch hier ging es – wie schon bei der Schurenbachhalde – über Treppenstufen nach oben. Ich meinte, ein erstes Stöhnen bei meinen Kumpels wahrzunehmen. Aber sicher hatte ich mich nur verhört.

Das Bild zeigt den Aufstieg zum Tetraeder Bottrop
Aufstieg zum Tetraeder

KM 19,2 – Halde 4 „Beckstraße“ – SA, 16:50 Uhr

Oben wartete der Tetraeder. Immer wieder ein Highlight! Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon auf dieser Halde gestanden bin, aber der Tetraeder hat über die Jahre und die vielen Besuche nichts von seinem Reiz verloren.

So, jetzt ein Bierchen? Oh, keines dabei! Dann schnell runter von der Halde, denn unten wartete der Imbiss am Tetraeder und somit ein erfrischendes Kaltgetränk. Außerdem überraschte uns einerseits ein Papa mit Begleitfahrzeug, sodass wir unsere Rucksäcke mit Verpflegung auffüllen konnten, andererseits ein befreundetes Pärchen, „frische“ Eltern von Zwillingen, die das Zeitfenster zwischen zwei Stilleinheiten nutzen wollten, um uns auf den nächsten Kilometern mit ihrem Kinderwagen zu begleiten. Und das war problemlos möglich, liefen wir doch nun über einen von einem kleinen Grüngürtel begleiteten Fußweg bis zum Prosper-Park. Dort, an einer Fußgängerampel wartend, wurden wir nicht zum ersten (und auch nicht zum letzten) Mal während unserer Wanderung angesprochen, im Rahmen welcher Veranstaltung wir denn unterwegs wären? Es zeigte sich einmal mehr, dass die „Kinder des Ruhrgebiets“ kontaktfreudig und offen sind. Wir stießen vielmals auf Interesse. Und sobald die Leute erfuhren, dass wir in 24 Stunden eine 100-Kilometer-Wanderung durch Ruhrgebiet machen, wünschten Sie uns trotz aller Verwunderung viel Erfolg.

Ruhrpottcharme vom Feinsten

Durch den Bottroper Stadtgarten und vorbei am Josef-Albers-Museum hielten wir nun zügig auf die Halde Haniel zu, denn dort waren wir mit dem Sonnenuntergang verabredet. Wir kreuzten die A 2 und durchquerten eine beschauliche Zechensiedlung vor den Toren des Bergwerks Prosper Haniel, wo der Steinkohlebergbau vor 2 Jahren sein Ende erfahren musste. „Kommen da noch mehr von Euch?“, wurden wir von aufmerksamen Nachbarn gefragt. „Ne, wir sind der Rest, wieso?“ „Ach, nix weiter. Wir achten nur darauf, dass alle die in unsere Siedlung kommen, auch wieder raus finden!“ Da fühlt man sich doch gleich zuhause. Ruhrpott-Charme vom Allerfeinsten.

Das Bild zeigt das Bergwerk Prosper Haniel
Das Bergwerk Prosper Haniel

Und da war sie: Unsere fünfte Halde! Der westlichste und gleichzeitig höchste Punkt unserer Wanderung. Die Halde hat eine Höhe von 184 m über NN und 150 Metern, so dass ihre Besteigung  – mit nun schon fast 30 Kilometern auf dem Tacho – die erste echte, aber auch eine der schönsten (wenn nicht sogar die schönste) Herausforderung unserer Tour war. Aber frei nach dem österreichischen Sprichwort „Ist die Halde noch so steil, a bisserl was geht allerweil“ meisterten wir auch diese.

KM 28,8 – Halde 5 „Haniel“ – SA, 19:45 Uhr

Das Bild zeigt die Totems auf der Halde Haniel
Gruppenbild mit den Totems auf der Halde Haniel

Das Haldentop der Halde Haniel mit den Totem-Pfählen von Agustin Ibarrola ist schon alleine ein Hingucker. Dazu die einzigartige Aussicht in die „grüne Hölle“ des Naturparks Hohe Mark macht die Halde Haniel in meinen Augen zu einer der Top-Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet. Und als jetzt auch noch unser Zeitplan aufging und wir passend zum Sonnenuntergang auf der Halde standen, war das Glück perfekt. Die ersten Zipperlein, Anstrengungen und Blasen waren vergessen. Wir genossen diesen tollen Augenblick in der tiefstehenden Sonne. Für mich einer der intensivsten Momente in diesem pandemie-geplagten Jahr.

Das Bild zeigt die Halde Haniel im Sonnenuntergang
Wandern in den Sonnenuntergang

Es folgte einer der schönsten Streckenabschnitte. Auf einem schmalen und idyllischen Pfad durchquerten wir guter Dinge das Naturschutzgebiet Köllnischer Wald. Die Vorfreude auf ein ordentliches Abendessen tat ihr übriges. Ein Freund spielte für uns den Pizza-Mann und erwartete uns mit „heißer Ware“ und Kaltgetränken auf einem Wanderparkplatz an der B 223. La dolce vita in Bottrop.

Megamarsch – Die ersten Kilometer im Dunkeln

Der Start nach dieser längeren Pause erwies sich erstmals als Qual. Die Füße waren gar nicht begeistert. Und auch für den Kopf gab es eine Herausforderung: Die Dunkelheit. Mit Stirn- und oder Taschenlampen bewaffnet ging es in das nächste Waldgebiet. Und wer erinnert sich nicht gerne an die Nachtwanderungen in Kindheit und Jugend. Ganz ehrlich: Die Faszination einer nächtlichen Wanderung durch einen dunklen Wald stellt sich auch im Erwachsenenalter ein –  zwar mit weniger Nervenkitzel, dafür mit umso mehr Gespür für die Stille und die geschärften Sinne. Ein bisschen gruselig wurde es dann doch als mitten im finsteren Nirgendwo neben dem Wegesrand auf einmal Heerscharen von Voodoo-Puppen aufgereiht waren. Beim näheren Hinsehen entpuppte sich das Ganze aber als Aktion eines Kindergartens. Die Kinder hatten kleine Figuren mit guten Wünschen für die Corona-Zeit gebastelt und hier im Wald aufgestellt.

Das Bild zeigt einen Wald im Ruhrgebiet
Gruselwald – Ich will hier raus!

Nun mussten wir auch erstmals den bereits geleisteten Kilometern Tribut zollen. Waren wir bis zur Pizzapause nahezu durchgehend gemeinsam als Gruppe unterwegs gewesen, schlug nun jeder sein individuelles Tempo an und die Truppe zog sich weit auseinander. Oftmals gab es kleine Wartepausen und wir mussten mehr als einmal durchzählen, ob in der Zwischenzeit niemand verloren gegangen war. Die Dunkelheit erschwerte die Orientierung und nicht jeder von uns hatte den Track der Strecke auf sein Handy geladen.
Durch nächtliche und entsprechend verschlafene Wohn- und Gewerbegebiete wanderten wir durch den Bottroper Norden und wenn wir es nicht in unserer Routenplanung gesehen hätten, wäre uns nicht aufgefallen, dass wir die nächste Halde „erklommen“ hatten.

KM 37,4 – Halde 6 „Rheinbaben“ – SA, 22:05 Uhr

Nach der höchsten Halde (Halde Haniel) standen wir nun auf einer der niedrigsten Halden während unserer Tour. Die Halde Rheinbaben ist recht unspektakulär (was möglicherweise der Dunkelheit geschuldet war) und ragt gerade einmal 20 Meter über die Umgebung hinaus. Wenig später folgte eine weitere Herausforderung hinsichtlich der Wegführung: Der Weg war gesperrt. Die Boye, ein Nebenfluss der Emscher, wird anscheinend im Zuge des groß angelegten Emscher-Umbaus ebenfalls umgebaut. Kein Weiterkommen für uns. Aber Moment, das Datum auf der Baustellenbeschilderung besagte, dass der Umbau an dieser Stelle längst abgeschlossen wäre. Die Fittesten wurden zwecks Sondierung vorausgeschickt und gaben kurz darauf per Handy grünes Licht: Die Strecke war offen. Durch freies Feld ging es nun unter einem imposanten Sternenhimmel weiter auf Gladbecker Stadtgebiet. In der Dunkelheit konnte man die Umrisse der mächtigen Mottbruchhalde erahnen, der größten Halde in den Braucker Alpen. Leider ist der Zugang zur Mottbruchhalde derzeit noch nicht erlaubt. Sie gilt gemäß der Beschilderung am Haldenfuß noch immer als Bergwerksanlage.

Das Bild zeigt den Blick von den Braucker Alpen
Blick von den Braucker Alpen

Während eines Haldenworkshops der Stadt Gladbeck, an dem ich vor einigen Jahren beruflich teilnehmen durfte, besuchten wir auch die Mottbruchhalde und daher weiß ich, dass wir uns alle darauf freuen dürfen, wenn die Halde im Zuge der anstehenden Übernahme durch den Regionalverband Ruhr hoffentlich für die Allgemeinheit zugänglich gemacht wird. Die spezielle Haldenarchitektur und die tollen Ausblicke ins nördliche Ruhrgebiet machen auch diese Halde zu etwas Besonderem.

KM 44,2 – Halde 7 „22“ – SA, 23:50 Uhr

Wir wanderten also an der Mottbruchhalde vorbei und steuerten stattdessen die benachbarte Halde 22 an. Sie ist deutlich kleiner als die Mottbruchhalde und ihr Doppelgipfel ist weitestgehend bewachsen, so dass sie auch nur wenig Ausblicke (erst recht in der Dunkelheit) bietet. Viel interessanter als die mögliche Attraktivität der Halde 22 war für Teile unserer Wandergruppe zu diesem Zeitpunkt aber längst etwas anderes. Warteten doch nach der Halde 22 die ersten beiden im Vorfeld geparkten PKW. Der ein oder andere von uns hatte sich inzwischen Blasen gelaufen, so dass anzunehmen war, dass sich unsere Gruppe hier verkleinern würde. Dass wir direkt um die Hälfte dezimiert wurden und 6 Kumpels an dieser Stelle entschieden: „Bis hierhin und nicht weiter“, hat ein wenig überrascht, war aber vor dem Hintergrund, dass der Spaß  und nich die Qual im Vordergrund stehen sollte, völlig OK. Und wie in unserem Kreis üblich, wurde die Sache mit reichlich Humor genommen.

„100 km“ haben sie gesagt…
„In 24 Stunden“ haben sie gesagt…
„Locker“ haben sie gesagt…
„Macht Spaß“ haben sie gesagt…
„Leck mich“ habe ich gesagt!

Der Teil der Gruppe, der weiter wandern wollte, nutzte die Gelegenheit für den Klamotten- oder auch Schuhwechsel. Frische Sachen für den kalten Teil der Nacht und frische Verpflegung sorgten für frische Motivation, sodass es jetzt wieder zügig voran ging. Durch den Südpark von Brauck ging es zurück nach Gelsenkirchen, wo wir in weniger als einer Stunde die Rungenberg-Halde erreichten. Halbzeit!!

Das Bild zeigt eine Halde bei Nacht
Einsamer Wanderer in der Nacht

KM 50,0 – Halde 8 „Rungenberg“ – SO, 01:40 Uhr

Der Aufstieg auf die Rungenberg-Halde schmerzte. Inzwischen brannten die Fußsohlen und die Beine waren schwer. Zu unserer großen Enttäuschung waren die Scheinwerfer ausgeschaltet und das spezielle Flair, welches die Halde üblicherweise in der Nacht versprüht, war uns nicht vergönnt. Glücklicherweise habe ich noch ein Foto von einer abendlichen Radtour gefunden, welches zeigt, wie sich die Rungenberg-Halde normalerweise präsentiert.

Das Bild zeigt die Halde Rungenberg bei Nacht
Die Halde Rungenberg bei Nacht

Trotz allem genossen wir auch das Gipfelerlebnis auf der Rungenberg-Halde, denn sie eröffnet einen tollen Panoramablick über das nördliche Ruhrgebiet. Zu unseren Füßen lag neben der Schüngelberg-Siedlung (ein spannendes Projekt der IBA Emscher-Park) auch die ehemalige Zeche Hugo. Auch die chemischen Anlagen in Gelsenkirchen-Scholven und –Horst sowie die Veltins-Arena leuchteten in der Nacht.

Das Bild zeigt den Ausblick von der Halde Rungenberg
Ausblick von der Halde Rungenberg

Da diese inzwischen sehr kühl war, zog es uns schnell weiter. Und wieder wartete ein herrlicher Streckenabschnitt auf uns. Vorbei am Berger See und am Schloss Berge wanderten wir in östlicher Richtung vornehmlich durch Park- und Waldbereiche. Inzwischen war keine Menschenseele mehr unterwegs. Wir waren mit der abwechslungsreichen Geräuschkulisse des nächtlichen Ruhrgebiets alleine. Das Rauschen der A2, ferne Polizeisirenen, irgendwo wurde irgendetwas in Nachtschicht produziert und schließlich die Stille in den Wäldern im nördlichen Emscherbruch. Alles ein wenig surreal, aber sehr angenehm. Leider stellte sich bei mir kein uneingeschränkter Wandergenuss mehr ein. Ich war „durch“. Soll heißen: Mir tat echt einiges weh und ich war hundemüde. Zudem war es inzwischen richtig kalt geworden. Da half es auch nichts, dass ich alle verfügbaren Lagen übergezogen hatte. Meine Gedanken drehten sich nur noch darum, ob ich es vielleicht bis Kilometer 80 aushalte oder doch nur bis Kilometer 70? Aber dann müsste ich ja weitere 2 bis 5 Stunden laufen!? Soll ich? Oder soll ich nicht? Warum quälen? Aber warum eigentlich nicht?

Die Entscheidung nahmen mir letztlich die kilometerlangen Geraden durch die Wälder der Resser Mark ab. Diese waren nämlich echt zermürbend. Man merkte einfach nicht mehr, dass man „Strecke machte“. Wenn ich nochmal 20 Jahre jünger wäre, hätte ich vielleicht die Zähne zusammen gebissen. Aber wenn man auf die 50 zugeht, trifft man seine Entscheidungen rationaler. Und das führte dazu, dass ich den an der Halde Hoppenbruch geparkten Verpflegungs-PKW als meine persönliche Exit-Strategie nutzte. Mit mir stieg ein Freund aus, der ebenfalls in meine Altersklasse gehört. Und so überließen wir das Feld den „jungen Hüpfern“ aus der U-40-Fraktion.

Trotz aller Erschöpfung bin ich glücklich und zufrieden nach Hause gefahren. Da war keine Enttäuschung darüber, die 100 Kilometer nicht geschafft zu haben, sondern viel mehr eine große Zufriedenheit darüber, mit guten Freunden eine tolle Erfahrung in meiner Heimat gemacht zu haben. Auf mich warteten eine heiße Dusche und mein kuscheliges Bett. Es sollte noch zu 4 Stunden Schlaf reichen, ehe meine Kinder durchs Haus toben würden.Den weiteren Verlauf unserer 100-km-Haldentour habe ich dann über unseren Whats-App-Chat verfolgt, den die 4 verbliebenen Wanderer immer wieder mit aktuellen Informationen befeuerten.

KM 60,5 – Halde 9 „Hoppenbruch“ – SO, 03:55 Uhr

Zunächst stand für sie die Doppel-Herausforderung im Landschaftspark Hoheward an. Erst hoch auf die Halde Hoppenbruch und dann ohne weitere Verschnaufpause direkt wieder hoch auf die Halde Hoheward.

 

KM 62,9 – Halde 10 „Hoheward“ – SO, 04:40 Uhr

Das Bild zeigt die Halde Hoheward bei Nacht
Halde Hoheward bei Nacht

Die verbleibenden 40 Kilometer der Wanderung wiesen von nun an eine deutlich geringere Haldendichte auf als bisher. Dafür ging es zunächst entlang des Rhein-Herne-Kanals hinein in die Morgendämmerung und den Sonnenaufgang.

Das Bild zeigt den Rhein-Herne Kanal
Sonnenaufgang am Rhein-Herne Kanal

Als weitere Highlights folgten die Siedlung Teutoburgia in Herne mit der Zeche Teutoburgia sowie die Zeche Erin in Castrop-Rauxel. Anschließend ging es durch das idyllische Naturschutzgebiet Langeloh in Richtung Süden ehe 5 Stunden nach der Bezwingung der Halde Hoheward die nächste Halde, die Halde Lothringen erreicht wurde. Sie ist eine der Halden, die kaum über die Umgebung herausragen und daher kaum als solche wahrgenommen werden.

 

KM 81,2 – Halde 11 „Lothringen“ – SO, 09:45 Uhr

Mit einer schlaflosen Nacht und über 80 geleisteten Kilometern „in den Knochen“ verringerte sich das Wandertempo zusehends. Aber ab einem bestimmten Punkt wird es auch egal, ob man die vorgegebenen 24 Stunden wird halten können oder nicht. Die neue Zielsetzung lautete: Einfach nur durchkommen! Wer schon bis hier gekommen ist, der will auch noch den Rest schaffen. Hier einige Eindrücke der verschiedenen Erschöpfungszustände.

KM 88,1 – Halde 12 „Tippelsberg“ – SO, 11:55 Uhr

Fast 24 Stunden nach dem Start erreichten die 4 Wanderer mit dem Tippelsberg in Bochum die zwölfte und vorletzte Halde unseres Megamarsches.

Das Bild zeigt vier Personen auf dem Tippelsberg
Auf dem Tippelsberg angekommen!

Auf den letzten 10 Kilometern, die über Wege der „Route der Industriekultur per Rad“ führten, gesellten sich immer wieder Freunde oder bereits ausgestiegene (und wieder erholte) Wanderer – meistens mit dem Fahrrad – zwecks moralischer Unterstützung zum tapferen Vierergrüppchen. Parallel wurden auch schon die an der Strecke verbliebenen PKW’s abgeholt. Auf den finalen Kilometern hin zur Halde Rheinelbe an der Stadtgrenze von Bochum und Gelsenkirchen hätten wir gerne eine attraktivere Streckenführung gewählt. Allerdings ist die Erreichbarkeit der Halde aus Richtung Wattenscheid wegen einer Großbaustelle der Emschergenossenschaft stark eingeschränkt. Wer allerdings plant, die Tour nachzuwandern, der darf sich darauf freuen, dass im Sommer 2021 der nächste Abschnitt des Radschnellweg Ruhr (RS1) eröffnet werden soll und man dann auf dem begleitenden Fußweg eine perfekte Zielgerade bis zur Halde Rheinelbe nutzen kann.

 

KM 100,0 – Halde 13 „Rheinelbe“ – SO, 15:15 Uhr

Nach 26,5 Stunden und sagenhaften 100 Kilometern (und das muss man sich noch mal deutlich machen: 100 km! An einem Stück! Ohne Schlaf! Zu Fuß! Wahnsinn! Oder Irrsinn?), war es dann geschafft: Die Halde Rheinelbe war erklommen! Letzte Gemeinheit zum Schluss: Für die allerletzten Meter hoch zur Himmelstreppe waren Treppenstufen zu überwinden. Welch eine Qual. Aber oben wartete ein Empfangskomitee und begrüßte Martin, Nick, Sebastian und (meine höchste Anerkennung) Isabelle mit warmen Applaus.

Ds Bild zeigt die Halde Rheinelbe
Am Ziel angekommen – der Halde Rheinelbe

Also die 4 sind nicht nur AN ihre Grenze gegangen, sondern mit Sicherheit DARÜBER hinaus.

Vielleicht habt Ihr ja auch mal Lust, eure Grenzen auszuchecken? Lasst es mich wissen, wenn Ihr die 100 km in schneller als 26,5 h geknackt habt. Alternativ empfehle ich Euch, unseren Megamarsch in kleinen Häppchen nachzuwandern. Jede der genannten Halden hat ihren eigenen Reiz und ist jeweils auch als „Soloauftritt“ die Anreise wert. Vielleicht nehmt Ihr Euch vor, alle 13 Halden in 100 Tagen zu besuchen? Oder Ihr fahrt die Tour mit dem Rad. Die Strecke bietet sich auch dafür an. Nur im Bereich der Halden müsstet Ihr mitunter vom Track abweichen, denn Treppen oder steile Trampelpfade sind dann doch eher was für Fußgänger. Egal für welche Variante Ihr Euch entscheidet, ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß dabei!

Megamarsch – 100 Kilometer Wanderung – Mein Fazit

  • Das Ruhrgebiet ist wunderschön! Auch zu Fuß.
  • Herausforderungen lohnen sich! Wenn es schmerzt, merkt man, dass man lebt.
  • Die Nacht verändert! Die Umgebung, die Wahrnehmung und Dich selbst.
  • Draußen ist kostbar! Stay wild.

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100 Kilometer Megamarsch durchs Ruhrgebiet

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6 Kommentare auf den Beitrag “Über 13 Halden musst Du gehen – Mein Megamarsch durchs Ruhrgebiet

    • Hallo Dirk,
      vielen Dank für die Rückmeldung. Ich freue mich, wenn der Artikel zu der ein oder anderen Haldenwanderung inspiriert. Ich werde heute Abend übrigens auch wieder die Schuhe schnüren und mit meinen Kindern eine kleine Nachtwanderung auf die Halde Rheinelbe machen.
      Viele Grüße Christoph

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