von Jochen | 24. April 2017 | KATEGORIEN Industriekultur, Rad | 22 Kommentare

Auch bei uns im radrevier.ruhr erleichtert „Radeln nach Zahlen“ die Orientierung. Mittlerweile ist das Knotenpunktsystem schon seit einigen Jahren installiert und es hat sich Einiges in puncto Wegweisung getan. Ich beantworte Euch die wichtigsten Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme, sage Euch, worauf Ihr achten solltet und wie Ihr über das Knotenpunktsystem spielend leicht eine schöne Radtour planen könnt. Also eine Art FAQ zum Thema Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet!

Das Foto zeigt drei Radfahrer am Knotenpunkt 57 des Knotenpunktsystems im Ruhrgebiet
Radeln nach Zahlen – das Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet

Das Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet – Warum Zahlen statt Orte???

Warum sollten mir scheinbar sinnlose Zahlen mehr helfen als konkrete Ortsnamen? Das fragen sich die meisten Radler, die zum ersten Mal auf ein Knotenpunktsystem treffen. Natürlich kann ein Ortskenner mit Namen mehr anfangen als mit einer einfachen Zahl. In seiner eigenen Stadt kann das daher auch noch gut klappen. Aber schon in der Nachbarstadt kennt man vielleicht nicht jeden Stadtteil oder jede Sehenswürdigkeit. Kann ein Dortmunder wirklich etwas mit einem Wegweiser nach Leithe anfangen?

Das Foto zeigt einen typischen Pfeilwegweiser mit Themenrouten und Knotenpunkteinschub
Ein typischer Pfeilwegweiser mit Themenrouten und Knotenpunkteinschub

Vermutlich muss er zunächst stehen bleiben, eine Karte rausholen und suchen. Bei der Planung vor der Tour lassen sich dagegen Zahlen schnell notieren. Viele kleben sich einen kleinen Zettel an den Lenker und wissen dann immer genau, welcher Nummer sie gerade folgen müssen. So muss man nicht am Wegweiser stehen bleiben, sondern kann genüsslich direkt in die richtige Richtung weiterradeln.

Über 250 Knotenpunkte im Ruhrgebiet

Im radrevier.ruhr wurde ein „touristisches“ Knotenpunktsystem mit rund 1.200 Kilometern Länge installiert. Das heißt, nur die attraktiven Radwege für eine Freizeitradtour, die im Idealfall auch spannende Sehenswürdigkeiten ansteuern, wurden berücksichtigt. Radreisende und Freizeitradler können sich also wunderbar anhand der Zahlen orientieren.

Das Foto zeigt den Knotenpunkt 42 des Knotenpunktsystems im Ruhrgebiet auf der Allee des Wandels in Herten
Der Knotenpunkt 42 auf der Allee des Wandels

Alltagsradler und Berufspendler werden dagegen vielleicht enttäuscht sein. Ein Knotenpunktsystem für Alltagsradler wäre im Ruhrgebiet so dicht geworden, dass es am Ende vermutlich mehrere tausend Knotenpunkte gegeben hätte. Das hätte sicherlich mehr verwirrt als geholfen. Da sich Alltagsradler meistens eh vor Ort gut auskennen, hilft ihnen bereits die normale rot-weiße Radwegebeschilderung, die weiterhin als Basis des Knotenpunktsystems im Ruhrgebiet vorhanden ist.

Warum ist das Knotenpunktnetz im Kreis Wesel so viel dichter?

Das Foto zeigt eine Karte des Knotenpunktsystems in Wesel
Das Knotenpunktsystem im Kreis Wesel im Westen ist sichtbar dichter als im restlichen Ruhrgebiet

Auch der Kreis Wesel ist ein Teil des radrevier.ruhr. Hier ist das Knotenpunktsystem allerdings dichter als in den anderen Regionen. Dies hat damit zu tun, dass der Kreis Wesel eigenständig verdichtet hat. So sind zum einen im Knotenpunktnetz viel mehr Touren planbar, auf der anderen Seite ist die Wegequalität aber auch nicht auf jedem Knotenpunkt-Weg gleich hochwertig. Das Knotenpunktnetz im Kreis Wesel gleicht daher stärker einem Alltagsknotenpunktnetz nach niederländischem Vorbild, darüber sollten sich Urlaubsradler bei ihrer Tourenplanung im Klaren sein.

Wo finde ich denn genau die Knotenpunkte im Ruhrgebiet?

Das Foto zeigt einen Radfahrer am Knotenpunkt 32 des Knotenpunktsystems im Ruhrgebiet am LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop
Der Knotenpunkt 32 direkt am LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Viele Industriedenkmäler liegen direkt am Knotenpunktsystem, denn jeder sogenannte „Ankerpunkt der Industriekultur“ hat eine eigene Knotenpunktnummer erhalten. Ob das UNESCO-Welterbe Zollverein, das Dortmunder U oder der Landschaftspark Duisburg-Nord, sie alle können direkt über das Knotenpunktsystem angesteuert werden. Außerdem ist jede Stadt im Ruhrgebiet mit mindestens einem Knotenpunkt angeschlossen und auch wichtige Bahnhöfe sind für eine leichte An- und Abreise angebunden. Außerdem liegen die Knotenpunkte natürlich an den eigentlichen Treffpunkten von wichtigen Radwegen, wie zum Beispiel an der Erzbahnbude, wo die Kray-Wanner-Bahn auf die Erzbahntrasse trifft.

Das Foto zeigt den Knoten Punkt 7 des Knotenpunktsystems im Ruhrgebiet am Hauptbahnhof in Hamm
Knotenpunkt 7 direkt am Hauptbahnhof in Hamm

Gibt es einen Knotenpunkt 100?

Nein, das Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet ist lediglich zweistellig ausgelegt. Dies hat auch damit zu tun, dass sich die meisten Menschen zweistellige Zahlen viel leichter merken können als dreistellige. Dementsprechend gibt es natürlich die meisten Nummern mehrfach im Ruhrgebiet. Das System ist aber so konzipiert, dass die gleichen Nummern so weit auseinander liegen, dass Ihr nicht durcheinander kommen solltet. Auf langen Touren kann man zwar durchaus zweimal auf die 1 treffen, dazwischen seid Ihr dann aber auch schon mehrere Stunden an vielen anderen Knotenpunktnummern vorbeigeradelt. Übrigens wurde das Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet auch mit den Nachbarregionen wie dem Sauerland abgestimmt, sodass auch grenzüberschreitende Touren gut klappen sollten.

Wie sieht ein Knotenpunkt im Ruhrgebiet aus?

Das Foto zeigt zwei Radfahrer an einer Übersichtskarte des Knotenpunktsystems im Ruhrgebiet
Eine Übersichtskarte hilft am Knotenpunt bei der Orientierung

Am Knotenpunkt findet Ihr die eigentliche Nummer auf einem Ständer mit weißer Schrift auf rotem Grund. Viel hilfreicher ist aber die Infotafel, auf der Ihr eine Karte der Umgebung zur Orientierung seht und so die nächsten Kilometer Eurer Tour anschauen könnt. Auch die Entfernungsangaben zwischen den Knotenpunkten sind in der Karte ersichtlich. Für Notfälle ist auch immer ein Rettungscode auf der Tafel, damit der Rettungsdienst weiß, wo er im Notfall hin muss. Leider werden diese Infotafeln sehr gerne beschmiert oder zerstört, daher kann es auch mal sein, dass Ihr an einem Knotenpunkt keine solche Tafel findet. Seht Ihr einen Vandalismusschaden, könnt Ihr uns diesen gerne per E-Mail an info@radrevier.ruhr – idealerweise mit einem Foto und dem genauen Standort – schicken.

Was bedeuten die Logo-Einschübe unter einem Wegweiser?

Neben den Knotenpunktnummern seht Ihr häufig auch andere Einschübe. Meistens sind es Logos von einem Themenradweg, die Euch ebenso wie die Nummern begleiten. Auf einem langen Radfernweg wie dem RuhrtalRadweg, helfen diese Logos enorm bei der schnellen Orientierung wo es nun lang geht. Bei kleineren Tagestouren nimmt der Nutzen dann aber schnell ab, denn viele Logos sehen so ähnlich aus, dass die schnelle Orientierung nicht mehr gegeben ist. Die reduzierten Zahlen der Knotenpunkte bleiben dagegen eindeutig. Dennoch solltet Ihr Euch vor einer Tour auch informieren, ob Ihr eventuell einer mit Logo ausgeschilderten Themenroute folgt.

Das Foto zeigt einen Wegweiser mit zahlreichen Radwegen im Ruhrgebiet
Ein Wegweiser mit (fast schon zu) vielen Informationen

Unsere RevierRouten haben übrigens kein extra Logo erhalten, da wir der Meinung sind, dass es schon zu viele Logos an den Wegweisern gibt. Daher findet Ihr bei unseren Tourenbeschreibungen lieber die relevanten Knotenpunktnummern in der passenden Reihenfolge.

Schaue ich nur nach den Knotenpunktnummern oder gelten auch die rot-weißen Pfeile?

Das Foto zeigt einen Zwischenwegweiser im Müga-Park in Mülheim an der Ruhr
Zwischenwegweiser im Müga-Park in Mülheim an der Ruhr

Dies ist besonders wichtig, denn hier gehen Radler gerne mal „verloren“. Wenn zwischen zwei Knotenpunkten der Radweg zwar abbiegt, an dieser Stelle jedoch kein anderer Radweg in eine andere Richtung führt, stehen dort keine großen Pfeilwegweiser mit Nummerneinschüben, sondern ausschließlich kleine rot-weiße Pfeile, sogenannte Zwischenwegweiser. An ihnen hängen keine Nummern oder Routenlogos. Dennoch gelten sie auch für Euch, sofern Ihr dem Knotenpunktsystem weiter folgen wollt. Leider werden diese kleinen Zwischenwegweiser gerne mal ignoriert, obwohl sie doch sehr häufig eingesetzt werden.

Was steht genau auf den Wegweisern?

Die meisten Radwegweiser haben zwei Ziele auf dem Schild stehen. Das obere Ziel ist meistens ein weiter entferntes Ziel, an denen wir Radler uns auf langen Touren orientieren können. Unten steht dagegen meistens ein Nahziel, damit wir auch wissen, was direkt in der Nähe zu finden ist. Dabei findet Ihr sowohl Stadtteilnamen wie auch wichtige Sehenswürdigkeiten auf den Wegweisern. Die Kilometerangaben dahinter geben uns wichtige Hinweise zur Zeitplanung, damit wir abschätzen können, wie viel Zeit wir noch dorthin benötigen.

Das Foto zeigt die Beschriftung eines Radwegweisers im Knotenpunktsystem
Beschriftung eines Radwegweiser im Knotenpunktsystem

Wie lange benötige ich denn für die angegebenen Kilometer?

Die meisten Durchschnittsradler fahren um die 15 Km/h im Schnitt. Seid Ihr eher gemütlich unterwegs, solltet Ihr mit 10 Km/h planen, sportliche Radler schaffen auch 20 Km/h. Abseits des Rennradsports wird es aber selten schneller, denn Ihr müsst ja auch immer kleinere Stopps oder langsamere Passagen mit einkalkulieren, denn schließlich sind die Bahntrassen keine Rennstrecken. Einsteiger beim Radfahren, die noch sehr langsam Radeln und häufig Pausen einlegen möchten, sollten sogar eher mit weniger als 10 Km/h im Schnitt kalkulieren.

Kann ich mich ausschließlich auf das beschilderte Knotenpunktsystem verlassen?

Leider nicht. Wir empfehlen Euch dringend, immer einen guten „Plan B“ in der Tasche zu haben. Ob es eine gedruckte, analoge Detailkarte wie in unserem Kartenset ist oder eine digitale Alternative zur Orientierung ist sicherlich Geschmackssache. Ich habe am liebsten sogar beides dabei. Leider können Wegweiser auch mal abhandengekommen sein oder Scherzkekse haben sie in eine falsche Richtung gedreht. Natürlich fahren Radwegepaten mehrmals im Jahr alles ab und kontrollieren das System. Dennoch solltet Ihr damit rechnen, dass ein Wegweiser auch mal fehlen könnte oder in die falsche Richtung zeigt.

Das Foto zeigt Radfahrer im Ruhrgebiet mit einer Radkarte des radrevier.ruhr
Ein guter Plan B wie eine Radkarte sollte immer zur Hand sein

Ohne weiteres Kartenmaterial kann es dann schon mal schwierig werden, wieder zurück auf die gewünschte Route zu finden. Ich fahre meistens nach Handynavigation, freue mich dann, wenn der Wegweiser in die gleiche Richtung zeigt und habe für den Fall der Fälle immer noch eine gedruckte Karte in der Satteltasche. So kann eigentlich nichts schiefgehen.

Digitale Tourenplanung auf dem Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet

Natürlich gibt es viele Tourenplaner, mit denen Ihr Eure Radtour planen könnt. Oft ist es dabei aber schwierig, ganz exakt das Knotenpunktnetz zu treffen. Nicht immer sind die Vorschläge von Komoot, Outdooractive oder anderen Planern identisch mit dem ausgeschilderten Knotenpunktsystem. Auf unserem offiziellen radtourenplaner.ruhr lassen sich dagegen ganz leicht Tourentipps auf dem Knotenpunktnetz anlegen. Dabei werden übrigens bereits alle uns bekannten Baustellen tagesaktuell mit der passenden Umfahrung eingerechnet. Über die dazugehörige App könnt Ihr Euch auch kostenfrei navigieren lassen. Oder Ihr ladet Euch die GPX-Datei herunter und könnt diese dann in Komoot oder Euer eigenes Fahrradnavi reinladen.

Das Foto zeigt eine Kartenansicht inklusive Knotenpunktsystem aus dem radtourenplaner.ruhr
Das Knotenpunktnetz inklusive Baustellenumfahrungen im radtourenplaner.ruhr

Kostenfreies Infomaterial

Es gibt eine kostenlose Übersichtskarte über das gesamte Knotenpunktnetz im Ruhrgebiet im Maßstab 1:100.000. Passende Tourenvorschläge auf dem Knotenpunktsystem findet Ihr mit den offiziellen RevierRouten, die wir im Tourenheft vorstellen. Wer die Region als Urlauber erleben möchte, findet im Gastgeberverzeichnis radrevier.ruhr alle fahrradfreundlichen, vom ADFC zertifizierten bett+bike Betriebe. Das gesamte Infopaket könnt Ihr ganz leicht hier online bestellen.

Noch mehr Infos vor Ort

Das Foto zeigt zwei Radfahrer an den Info-Brammen der Route Industriekultur an der Arbeitersiedlung Eisenheim in Oberhausen
Info-Brammen der Route Industriekultur an der Arbeitersiedlung Eisenheim in Oberhausen

Neben den Infotafeln vom Knotenpunktsystem informieren Euch übrigens auch die großen Brammen der Route Industriekultur mit viel Wissenswertem rund um den Standort, an dem Ihr Euch gerade befindet. Es lohnt sich, sich einfach mal die Zeit zu nehmen und die Informationen zu den Industriedenkmälern durchzulesen. Selbst erfahrene Ruhrgebietskenner werden immer wieder über manch eine Hintergrundinfo stolpern, die sie so nicht gewusst haben.

Noch mehr Fragen zum Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet?

Dann schreibt die doch einfach unten in die Kommentare und ich werde versuchen, diese passend zu beantworten. Ich wünsche Euch viel Erfolg bei Eurer nächsten Tourenplanung mit dem Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet und natürlich viel Spaß beim Radeln im radrevier.ruhr!

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Das Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet

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22 Kommentare auf den Beitrag “Radeln nach Zahlen – Das Knotenpunktsystem im Ruhrgebiet

  1. Hallöchen!
    Ist eigentlich geplant die Knotenpunkte 64 und 71 „offiziell“ zu verbinden? Ich bin dort gestern eine sehr schöne Route gefahren. Das einzige „Problemstück“ ist dabei nur die Führung über die Vinckestraße/Vom-Stein-Straße, die aber komplett über Radwege befahren werden kann. Dann durch die Löchterheide/Westerholter Straße/Buerer Straße/Mühlenkampstraße und Obringstraße zum Einstieg der Zechenbahntrasse „Allee des Wandels“ und zum Knotenpunkt 71. Sehenswürdigkeiten in dem Bereich sind mindestens das Schloss Westerholt und das Bergwerk Schlägel und Eisen, in beiden Fällen mit Einkehrmöglichkeiten.
    Glück auf.

    • Hallo Stefan,
      der Lückenschluss wäre sicherlich sehr spannend. Es gibt ja grobe Überlegungen, dass die Bahntrasse „Allee des Wandels“ noch weiter verlängert werden soll, wobei es hier noch viele offene Fragen bzw. Probleme gibt. Eine derartige Lösung hätte aber natürlich auch Einfluss auf die Routenführung. Kurzfristig wird ein offizieller Lückenschluss daher wohl nicht erfolgen. Ich selber kann diese Variante gut empfehlen: https://radtourenplaner.ruhr/#/tour-details/108588. Die Strecke verläuft viel abseits des Straßenverkehrs, wobei man bei der Wegequalität ein paar Abstriche machen muss 🙂
      Schönen Gruß
      Jochen

  2. Leider habe ich noch nichts entsprechendes finden könne, aber gibt es denn irgendwo alle Knotenpunkte als .gpx?
    Denn mir ist es jetzt schon öfter passiert, dass ich „vom Weg abkomme“ und ist man erstmal außerhalb der Beschilderung, oder ist die Beschilderung demoliert/verdreht/entfernt ist es oft schwer, ohne umzudrehen zurück zu finden.
    Hätte man alle Punkte einfach eingespeichert, wäre das in meinen Augen eine Erleichterung.

    • Hallo Joe,
      GPX-Daten beschreiben ja i.d.R. Routen. Das Knotenpunktsystem hat jedoch eine Netzstruktur, das sich unseres Wissens nach so nicht im GPX-Format darstellen lässt. Du findest das Knotenpunktsystem in unserem Tourenplaner http://www.radtourenplaner.ruhr. Hier kannst Du mit wenigen Klicks die Knotenpunkte zu einer gewünschten Tour zusammenklicken, die Tour speichern und dann die GPX-Datei Deiner Tour herunterladen, damit Du die Tour in andere Geräte exportieren kannst. Dabei routet Dich das System (wenn Du „schönster Weg“ in den Einstellungen wählst) automatisch auf dem originalen Knotenpunktsystem und auch Baustellen werden direkt mit der passenden Umfahrung eingebaut. Eine Anleitung zum radtourenplaner.ruhr mit allen Funktionen findest Du übrigens hier: http://www.ruhr-tourismus.de/de/radrevierruhr/radtourenplanerruhr.html
      Ich wünsche Dir eine schöne Radsaison 2021,
      Jochen

      • Hallo Joe,
        natürlich können in GPX-Dateien auch nur Punkte (Waypoints) abgespeichert werden! Leider habe ich bisher keine einfache GXP-Datei mit den Knotenpunkten z.B. für das Ruhrgebiet in den Tiefen des WWW gefunden. Es gibt aber einen Weg; https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Knotenpunktsystem_radrevier.ruhr
        Auf der Seite unter der Rubrik „Daten“ auf den Link hinter „Knotenpunkte und Routen über Overpass-Abfrage:“ klicken. Die Daten werden generiert und können dann über den Menüpunkt „Export“ -> Speichern als GeoJson oder GPX oder KML oder OSM-Rohdaten heruntergeladen werden. Leider sind bei der Benennung der Punkte nicht die Kontenpunktnummern benutzt worden -warum auch-. Die Nummer steht aber unter Informationen beim Attribut „rcn_ref“.

  3. Ich würde sehr gerne mehr zu den Logos erfahren, welche Route, welches Logo IST. Wenn ich nach den Logos und deren Bedeutung suche, finde ich nichts passendes, außer das es sie gibt. Ein bisschen mehr dazu, neben den Knotenpunkten, wäre echt klasse.

    • Hallo Julian,
      das ist eine sehr spannende Anmerkung von Dir. Denn leider gibt es sehr sehr viele, man könnte auch schon sagen zu viele Logos in der Beschilderung, sodass man da kaum noch richtig durchsteigt. Genaus aus diesem Grund haben wir uns auch entschieden, unsere offiziellen RevierRouten nicht mit eigenem Logo auzuschildern, sondern diese ausschließlich über die Nummern im Knotenpunktsystem zu kennzeichnen.
      Der Radroutenplaner NRW bietet eine vergleichbare Übersicht für ganz NRW: http://www.radroutenplaner.nrw.de/rrp_routen.asp. Jedoch findest Du hier natürlich viele Routen, die nicht durch das Ruhrgebiet verlaufen und gleichzeitig scheinen mir einige Logos / Routen noch zu fehlen. Ich denke, ich werde dieses Thema mal aufbereiten und eine Abfrage in den Kommunen des Ruhrgebiets starten, welche Logos wofür stehen.
      Schönen Gruß
      Jochen

  4. Um es ehrlich zu sagen mache ich um das NRW-Knotenpunktsystem noch einen großen Bogen. Warum? Kein Vergleich zu Flandern – viel zu dünnes Netz – keine Knotenzahlen zwischendurch – Die App (getestet 2018) eine Katastrophe (zu langsam weil zu viele unnötige Details geladen werden sollten) – Eine Route berechnen lassen auf Grundlage der Knoten. In der App aber keine Übersicht der Knoten vorhanden. Als ich das gesehen habe wünschte ich mich nach Flandern zurück. Schon Aufgrund der Radsporttradition. Von der VlaFiets App ganz zu schweigen.

  5. Hallo, bin am 31.07.2019 die Tour „von Ruhr zur Ruhr“ gefahren. Ich muss sagen, dass Knotenpunktsystem ist eine tolle Erfindung. Habe mich zu jeder Zeit zurechtgefunden und eine sehr schöne Strecke genossen. Freue mich schon auf die nächtse Tour. Vielen Dank an alle Beteiligten. Klasse gemacht!!!

    • Hallo Ralf,
      vilen Dank für dein Lob, dass freut uns natürlich sehr!!! Dann wünsche ich dir für deine nächsten Touren viel Spaß.
      Viele Grüße
      Florian

    • Hallo Rainer,
      die Arbeiten an unserem digitalen Radtourenplaner waren leider etwas aufwändiger, als wir ursprünglich mal gedacht hatten. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung und befinden uns derzeit in der Testphase. Noch müssen ein paar Kleinigkeiten optimiert werden, außerdem wird noch das vorhandene Radwegenetz digital optimiert, damit das Routing auch wirklich gut funktioniert. Wir gehen aktuell von der zweiten Jahreshälfte aus und hoffen natürlich, dass Ihr damit noch in dieser Radsaison einige nette Touren drehen könnt.
      Gleichzeitig stellen wir ja bei jedem Tourentipp immer die GPX-Daten zum Download bereit, sodass man diese in jedes Outdoor-Navi oder in jede Outdoor-Handyapp laden kann.
      Ich wünsche Dir ein schönes Radelwochenende,
      Gruß
      Jochen

  6. Hallo. Wird es auch eine gedruckte Übersichtskarte geben? Ich habe eine Hinweistafel in Herten gesehen auf Zeche Ewald. Aber wo bekommt man das als konservative altmodische gedruckte Karte?

    • Hallo Paul,
      natürlich haben wir auch Kartenmaterial zum radrevier.ruhr und zum neuen Knotenpunktsystem. Eine Karte im Maßstab 1:100.000 kannst Du Dir kostenfrei unter http://www.ruhr-tourismus.de/service/prospektbestellung.html (Infopaket zum radrevier.ruhr) bestellen. Da ist dann auch unser Tourenheft mit den 15 RevierRouten dabei. Wer es detaillierter haben möchte, kann auch unser Kartenset mit 5 Karten im Maßstab 1:35.000 für 19,95 EUR im Shop auf der Webseite bestellen.
      Ich wünsche Dir eine schöne Radsaison 2019
      Jochen

  7. Hallo, die Idee ist gut, ich liebe das Knoppuntensystem in den Niederlanden, das ist ein Schritt in die richtige Richtung.
    Aber:
    dort gibts vernünftige Radwege – konsequent und gut. Nicht holperig, ohne Schild „Radfahrer absteigen“, durchgängig, auch an Kreuzungen und über Brücken und sogar an Baustellen.
    Und die Knotenpunkte sind viel viel dichter, so ist das von dem dortigen Niveau noch weit entfernt.
    Gruß, Wolfgang

  8. Hallo
    Ich finde es toll das das Knotenpunkt
    System eingeführt wird . Ich habe gestern von der Stadt Dorsten eine Karte bekommen was mir fehlt sind die Kilometerangaben zwischen den einzelnen Punken. Ich habe noch keine Übersichtskarte gesehen . Ich weiß nicht ob dei dort vermerkt. Wir sind auch im letzten Jahr in Holland mit einer großen Gruppe gefahrern. Einfach toll. DA sind die Länge der Routen sehr gut planbar.
    Grüße und alles Gute
    Norbert

    • Hallo,
      einen Teil der neuen deutschen Knotenpunkte haben die Kollegen in den Niederlanden bereits in ihren Karten übernommen! Hier kann man perfekt planen und sogar gpx Dateien exportieren, falls man sich nicht ausschließlich auf die Beschilderung verlassen will!
      Hier der link:
      https://www.fietsknoop.nl/info

  9. Wollten das Punkteradeln von GE über BO Dahlhausen Kreier Bahnweg Erzbahnweg Zoom fahren. In GE kein Problem.In BOCHUM und Wattenscheid eine Katastrophe. Auf Radwegen wegen Baumaßnahmen Umleotungen,die im Nirvana endeten.Knotenpunkte keinen einzigen gefunden. Hinwiessschielder Mangelware.Am Kostenpunkt Erzban-Kreier Bahnweg Weg mit mehreren Radfahrern geredet. Einhellige Meinung Bochum ist eine Katastrophe

    • Hallo Reiner,
      vielen Dank für Deinen Hinweis. Der Aufbau des Knotenpunktsystems hat sich leider verzögert. Derzeit wird das mittlere Ruhrgebiet (also auch der Bereich in Bochum) neu ausgeschildert. Flächendeckend wird das System leider erst zur Radsaison 2019 fertig sein.
      Das Thema Beschilderung ist leider hier in der Region ein sehr schwieriges Thema. Viele Schilder werden gestohlen, beschmiert oder leiden unter anderen Vandalismusschäden. Mehrmals im Jahr werden die Strecken abgefahren und kontrolliert. Auch Ihr könnt uns gerne Schäden melden (an jedem Mast steht eine entsprechende Nummer). Außerdem reden wir immer wieder mit den zuständigen Kommunen und versuchen diese für das Thema zu sensibilisieren, dass eine gute Baustellenumfahrung inkl. Beschilderung sehr wichtig ist.
      Ich selber setze für mich immer auf die Kombi aus digitalem Routing via Handy-App und Ausschilderung. Zusätzlich habe ich eine Radkarte immer im Gepäck. In dieser Kombi finde ich (fast immer) den richtigen Weg.
      Schönen Gruß
      Jochen

  10. Hallo und guten Tag:
    Was soll ich dazu schreiben??
    ENDLICH!!!
    Ich habe es vor Jahren in Holland kennen gelernt! Noch ziert sich meine Kommune!!
    Fordere es schon lange.
    Für NAVI Befürworter: Ich habe es und komme gut aus… seit über 10 Jahren… lehnt es nicht ab. Schaut es euch auch an!! Vor allem in Regionen die ihr nicht kennt. Auch Routingsfähige NAVIS schlagen nicht immer die „Beste“ Route vor (Ort). Schaut es euch an.
    Baut es schnell aus…
    Viele Radlergrüße
    Th. EC

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