von Katalina | 7. Januar 2021 | KATEGORIEN Erlebnis, Event, Rad | 0 Kommentare

Ein nervenaufreibendes Jahr liegt hinter uns… 2020 lief durch Lockdown, Kontaktbeschränkungen und geschlossene Kultur- und Freizeiteinrichtungen so ziemlich alles „auf Sparflamme“. Das MUSS sich 2021 ändern! Auch wenn wir uns aktuell noch im Lockdown befinden, sage ich mit felsenfester Überzeugung: 2021 wird unser Jahr! Ich verrate Euch, was auf meiner persönlichen Bucketlist steht – vielleicht findet Ihr die ein oder andere Inspiration für Eure Ausflüge und Reisen im Ruhrgebiet!

1. Von Musical bis Festival – Endlich wieder Events besuchen!

Kaum eine Branche wurde durch Corona so hart getroffen wie die Veranstaltungsbranche! Ich spreche wahrscheinlich vielen von Euch aus der Seele, wenn ich sage, dass ich mich auf nichts mehr freue, als endlich wieder auf Festivals zu tanzen, Musicals zu besuchen oder ins Theater zu gehen.

Das Foto zeigt den Blick auf die Bühne beim Ruhr Reggae Summer
Endlich wieder ohne Abstand in der Menge tanzen… Ob das 2021 wieder möglich wird? © Ravi Sejk

Der Festivalkalender im Ruhrgebiet ist jedes Jahr prall gefüllt. Mein absoluter Favorit ist und bleibt das Zeltfestival Ruhr. 17 Tage lang verwandelt sich dabei die Festivalfläche am Kemnader See in Bochum in eine weiße Zeltlandschaft. Neben täglich wechselnden Acts erwarten Euch ein bunt gemischtes Gastronomieangebot und – mit dem „Markt der Möglichkeiten“ – eine große Auswahl an Kunsthandwerk. Ich bin jedes Jahr mindestens einmal beim Zeltfestival und freue mich schon jetzt aufs Alvaro Soler Konzert am 3. September! Meine Kollegin Sandra war auch schon mehrfach auf dem „längsten Festival im Ruhrgebiet“ und erzählt Euch in ihrem Blogartikel, was das Zeltfestival Ruhr so besonders macht!

Das Bild zeigt das Gelände des Zeltfestival Ruhr von oben
Die „Weiße Stadt am See“ trägt ihren Namen zu Recht © Lutz Leitmann

Als absoluter Musicalfan warte ich ebenso sehnsüchtig darauf, endlich wieder mein Lieblingsmusical STARLIGHT EXPRESS besuchen zu können. Über 31 Jahre(!) lang spielte das Musical ohne Unterbrechung in Bochum… Bis in diesem Jahr Corona dazwischen kam. Es ist also höchste Eisenbahn (das Wortspiel musste einfach sein), dass Rusty, Greaseball, Electra, Pearl und Co. wieder zur Weltmeisterschaft der internationalen Züge antreten und mit 60 km/h durchs Publikum sausen. Dass ich meinem Lieblingsmusical 2018 zum 30. Geburtstag einen Blogartikel gewidmet habe, wird Euch nicht überraschen. ? Lest also gerne mal rein und erfahrt mehr über die Magie des STARLIGHT EXPRESS.

2. 100 Prozent Flauschfaktor – Alpakawanderung in Castrop-Rauxel

Weiter geht es mit Punkt 2 auf meiner Bucketlist für 2021. Meine beste Freundin hat mir letztes Jahr zum 30. einen Gutschein für eine Alpakawanderung geschenkt und ich kann es kaum erwarten, diesen endlich einlösen zu können! Bisher bin ich mit diesen flauschigen Zeitgenossen nur im Gysenbergpark in Herne in Berührung gekommen.

Das Foto zeigt, wie Katalina Alpakas im Gysenbergpark in Herne füttert
Bisher habe ich nur mit den Alpakas im Gysenbergpark in Herne Bekanntschaft gemacht.

Auf „Daniels kleiner Farm“ in Castrop-Rauxel führt Ihr beim 2-3 stündigen Alpaka-Trekking durch das Landschaftsschutzgebiet Daun ein zuckersüßes Alpaka an der Leine neben Euch her und erfahrt viele spannende Dinge über die Tiere aus der Familie der Kamele. Die Touren sind immer (auch vor Corona) extrem gut gebucht – daher muss man schnell sein und etwas Glück haben. Heike war bereits bei einer Trekkingtour dabei und erzählt Euch in ihrem Artikel von der flauschig-schönen Wanderung mit Sohn Franz und den Alpakas Nelson und Rainman.

3. Ungewöhnlich nächtigen – Ein Wochenende im Bauwagen oder auf dem Haustretboot

Das Bild zeigt eine Reihe bunter Bauwagen
Ungewöhnlich übernachten in den Bauwagen von Ruhrcamping in Essen

Im Ruhrgebiet gibt es zahlreiche Orte für ungewöhnliche Nächte – vom ehemaligen Kanalrohr übers Wohnweinfass bis hin zum… Bauwagen. Durch meinen Job kenne ich die beiden Bauwagenhotels in Essen und Mülheim schon sehr lange und war schon für diverse Videodrehs vor Ort (z.B. für unsere Videoreihe „Mein Ruhrgebiet“):

In diesem Jahr möchte ich aber unbedingt mal selbst dort „einchecken“, a la Peter Lustig leben, meinen Kaffee beim Sonnenaufgang mit Blick auf die Ruhr genießen (bei Sonnenuntergang dann das Glas Wein ?) und mit dem Kanu über die Ruhr schippern. Rebecca hat das schon gemacht und zeigt Euch in ihrem Artikel diese und weitere ungewöhnliche Unterkünfte im Ruhrgebiet.

Dadurch dass sich beide Bauwagenhotels direkt an der Ruhr befinden, würde ich meinen Aufenthalt definitiv mit einer Tour auf dem RuhrtalRadweg verbinden.

Das Foto zeigt einer der Hausboote am Niederrhein
Urlaub auf dem Hausboot? Das geht am Diersfordter Wald in Wesel

Außerdem reizt mich schon lange eine Auszeit auf dem Hausboot Niederrhein am Diersfordter Waldsee in Wesel. Mitten im Grünen und direkt am Wasser liegen hier insgesamt fünf komfortabel ausgestatte Hausboote mit großer Terrasse und – mein absolutes Highlight – drei Hausboote bieten sogar eine eigene Sauna! Laura hat hier ein traumhaftes Wochenende verbracht und erzählt Euch in ihrem Artikel davon.

4. Das frischrenovierte Wahrzeichen des Ruhrgebiets besuchen – Den Gasometer Oberhausen

Das Foto zeigt den beleuchteten Gasometer Oberhausen im Januar 2014
Der ehemalige Gasspeicher ist das Wahrzeichen der Stadt Oberhausen

Über ein Jahr lang war das Wahrzeichen Oberhausens wegen dringend notwendiger Sanierungsarbeiten geschlossen. Im Frühjahr eröffnet der Gasometer endlich wieder seine Pforten und feiert sein Comeback mit der neuen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“. Diese behandelt die Schönheit der Natur und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt. Im Innenraum des 117 Meter hohen ehemaligen Gasspeichers erwartet uns dann eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde mit beeindruckenden, preisgekrönten Fotografien und Videos!

Das Foto zeigt eine Montage des Plakate der neuen Gasometer Ausstellung "Das zerbrechliche Paradies"
Ganz oben auf meiner Bucketlist: Die neue Ausstellung im Gasometer © Thomas Machoczek

Als gebürtige Oberhausenerin bin ich quasi mit dem Gasometer aufgewachsen und freue mich schon sehr auf die neue Ausstellung und natürlich darauf, das Dach des „Giganten“ wieder erklimmen zu können. Von dort oben hat man einfach eine fantastische Aussicht aufs Ruhrgebiet! Ihr möchtet den Pott auch von oben bestaunen? Diesen und weitere tolle Aussichtspunkte im Ruhrgebiet findet Ihr in Johannas Artikel!

5. (Noch) mehr Radfahren – Auf zwei Rädern unterwegs im radrevier.ruhr

Ich habe das Radfahren 2020 zwar – anders als viele anderen – nicht NEU für mich entdeckt, habe es aber einfach noch lieber gewonnen (was nicht zuletzt daran liegt, dass ich mir im Sommer ein E-Bike zugelegt habe ?). Ich fahre unheimlich gerne Fahrrad und liebe es, im radrevier.ruhr unterwegs zu sein, da das Radwegenetz bestens ausgebaut ist und die Möglichkeiten (von Bahntrassen über Kanaluferwege bis hin zu Routen abseits der Hauptpfade) so vielfältig sind!

2021 möchte ich zum einen noch mehr Radfahren und zum anderen Neues ausprobieren! Ganz oben auf meiner Liste steht: „Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren“. Da das für mich 37 Kilometer je Strecke bedeutet, werde ich das zwar nicht regelmäßig machen, wäre aber mit „ab und an“ schon sehr zufrieden! 😉 Ihr habt den gleichen Plan? Dann schaut auf jeden Fall mal in Jochens Blogartikel rein. Er hält viele interessante Tipps für alle bereit, die (zum ersten Mal) mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren!

Das Foto zeigt ein Rad am Stadthafen in Mühlheim an der Ruhr
Jochens Arbeitsweg führt ihn u.a. am neuen Stadthafen in Mülheim an der Ruhr vorbei

Was mich ebenfalls sehr reizt, ist eine Radtour bei Nacht! Meine Kollegen Jochen und Pascal haben genau das im November ausprobiert und waren total begeistert von dem komplett anderen Fahrgefühl „mit allen Sinnen“, den erleuchteten Industriedenkmälern und den vielen Fotomotiven, die sich bieten. Lest unbedingt mal in den Nightride Artikel rein!

P.S.: Ich würde da aber eher die etwas wärmeren Monate präferieren. ?

6. Wanderbares Ruhrgebiet – Zu Fuß durch den Pott

Ich erkunde das Ruhrgebiet nicht nur gerne auf zwei Rädern, sondern auch mit zwei Füßen. Zusammen mit meiner Kollegin Heike habe ich im letzten Jahr zwei coole Wanderungen von Herne nach Bochum sowie von Bochum nach Hattingen gemacht, die wir selbst „konzipiert“ – und über die wir hier auf dem Blog berichtet haben!

In diesem Jahr möchte ich aber auch unbedingt mal auf „richtigen“ Wanderwegen unterwegs sein! Ganz oben auf meiner Liste stehen der Hohe Mark Steig und der Baldeneysteig (auf beiden war Christiane bereits unterwegs und erzählt Euch in ihren Blogartikeln davon)! Ebenso reizt mich aber auch eine Wanderung auf dem Kettwiger Panoramasteig und eine Tour durch die Elfringhauser Schweiz. Meine Route durch letztere müsste definitiv am Bergerhof vorbeiführen! Meine Kollegin Heike schwärmt immer wieder von dem Erlebnisbauernhof in Hattingen mit seinen süßen Tieren, dem schönen Bauernladen, dem leckeren Kuchen etc.!

7. Die Seele baumeln lassen – Bei MyWellness oder im Gut Sternholz in Hamm

Was natürlich nie zu kurz kommen darf, ist Abschalten, den Alltag vergessen und die Seele baumeln lassen. Weil ich das nicht erst seit kurzem so sehe, habe ich meinem Freund 2019 zu Weihnachten einen Gutschein für entspannte Stunden bei MyWellness in Bochum geschenkt… Dieser Gutschein hängt jetzt schon eine Weile an unserem Kühlschrank und wartet förmlich darauf, endlich eingelöst zu werden. ? Wenn Euch MyWellness nichts sagt: Dabei handelt es sich um „private spas“, also Wellnesssuiten, in denen Ihr (allein oder zu zweit) eine Sauna und einen Whirlpool nur für Euch habt, eine wohltuende Hydro-Massageliege genießen könnt, Licht und Musik selbst wählt und zu 100 % ungestört seid. Klingt nach absoluter Entspannung, oder?

Seit ich außerdem vor drei Jahren auf dem Blog unserer Gastautorin Rebecca einen Artikel über das Gut Sternholz in Hamm gelesen habe, möchte ich auch dort unbedingt mal hin! Umgeben von Obstwiesen, Baggerseen, Wald und Feldern bietet sich das Landhaus mit Sauna, Massage, Ayurveda, Beauty-Treatments uvm. perfekt für eine Wellness-Auszeit Deluxe an. Man kann dort entweder als Tagesgast einchecken oder eine von drei Suiten oder eines von fünf Doppelzimmern buchen und dort ein richtiges Wellnesswochenende verbringen… Ruhe und Entspannung pur!

8. Eine gemischte Tüte „anne Bude“ holen

Was wäre das Ruhrgebiet ohne unsere Buden? Die Trinkhallen, Kioske und Büdchen gehören für mich einfach genauso zum Pott wie die Ruhr und unsere Industriedenkmäler. Buden sind Orte der Begegnung und ein Stück Kulturgut der Region!

Treffpunkt zum Quatschen, Klönen und Sorgen abladen… Unsere Buden © Lamozik

Was als Kind schon fast ein Ritual war, kommt – je älter man wird – irgendwie viel zu kurz! Und genau deshalb möchte ich mir in diesem Jahr mindestens einmal im Monat eine gemischte Tüte – selbstverständlich OHNE LAKRITZ – holen! Unsere Trinkhallen müssen einfach unterstützt werden, denn dass diese durch Tankstellen und verlängerte Öffnungszeiten von Supermärkten starker Konkurrenz ausgesetzt sind, ist kein Geheimnis!

Vielleicht habt Ihr ja auch Lust, der Bude „umme Ecke“ mal wieder einen Besuch abzustatten! Schließlich müssen unsere Büdchen öfter so wertgeschätzt und gefeiert werden wie beim Tag der Trinkhallen. <3

Auf was freut Ihr Euch 2021 im Ruhrgebiet?

Ich könnte diese Liste noch mit mindestens hundert weiteren Erlebnissen füllen! Es gibt einfach so vieles, auf das ich 2021 freue: Kinobesuche, neue (und natürlich die altbekannten liebsten) Restaurants und Cafés besuchen, shoppen und bummeln… Ich würde aber sagen, dass jetzt Ihr an der Reihe seid! Verratet mir bzw. uns doch gerne in den Kommentaren, auf was Ihr Euch 2021 im Ruhrgebiet am meisten freut!

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